Folgemeldung 3, Abschlussmeldung: LKW-Unfall auf der A 7 zwischen Dreieck Kassel-Süd und AS Guxhagen

Kassel (ots) - Wie bereits berichtet kam es heute gegen 12.30 Uhr auf dem angegebenen Autobahnabschnitt in der Gefällstrecke zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug ins Schleudern geriet und auf die Seite kippte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand versuchte der 62-jährige, aus Litauen stammende, Fahrer des Sattelzugs an einem Stauende auszuweichen und wechselte dazu auf den linken Fahrsteifen. Bei dem Ausweichmanöver geriet er offenbar ins Schleudern, kippte auf die linke Seite und schob die Mittelleitplanke teilweise auf die Gegenfahrspur Richtung Norden.

Mit der verschobenen Mittelleitplanke kollidierte das Wohnmobil einer Familie aus Dänemark, das dabei leicht beschädigt wurde. Die Insassen blieben unverletzt und konnten später ihre Fahrt fortsetzen.

Der LKW-Fahrer erlitt lediglich leichtere Verletzungen. Er wurde in ein Kasseler Krankenhaus gebracht, wo er voraussichtlich über Nacht verbleibt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 150.000,- Euro.

Durch die erforderlichen Fahrstreifensperrungen kam es am Nachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen im Bereich Kassel. Momentan kann der Verkehr vorübergehend auf jeweils 3 Fahrstreifen (einschließlich Standspur) an der Unfallstelle vorbeilaufen, sodass sich der Rückstau etwas verringert. In der Spitze staute sich der Verkehr in Fahrtrichtung Norden bis zur AS Malsfeld und in Richtung Süden bis Kassel Mitte zurück.

Während der weiterhin andauernden Bergungsarbeiten wird es auch in den nächsten Stunden noch zu Sperrungen einzelner Fahrstreifen kommen. Damit der LKW aufgerichtet und abgeschleppt werden kann, muss er zunächst entladen werden. Die Ladung besteht aus leeren Kunststoffpaletten. Die zuständige Autobahnpolizei Baunatal rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten noch ca. 3 Stunden andauern werden.

Norbert Israel, Erster Polizeihauptkommissar

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