Pressebericht vom 11.12.2017


11.12.2017, PP München

Pressebericht vom 11.12.2017
Inhalt:

2055. Illegale Einfuhr von Hundewelpen – Ramersdorf

2056. Schadensträchtiger Einbruch in Supermarkt – Freimann

2057. Kellerbrand in einem Appartementhaus – Milbertshofen

2058. Zechanschlussraub durch vier Täter – Ramersdorf

2059. Vollendeter Trickdiebstahl – Freimann

2060. Hausfriedensbruch mit anschließendem Gewahrsam – Pasing

2061. Diebstahl eines Handys – Haidhausen


2055. Illegale Einfuhr von Hundewelpen – Ramersdorf Am Samstag, 09.12.2017, gegen 14.30 Uhr, traf eine 23-jährige Interessentin auf einen 37- bzw. 38-jährigen Kroaten, welche im Internet Hunde zum Verkauf angeboten hatten. Vor Ort boten die beiden ca. neun Wochen alte Hundewelpen (Rasse: Akita Inu) zum Kauf an, welche offensichtlich illegal eingeführt wurden. Da die insgesamt fünf Hundewelpen nicht geimpft waren, lag ein Verstoß gegen das Seuchenschutzgesetz vor. Von der Interessentin wurde schließlich die Polizei hinzugezogen.

Die fünf Hundewelpen kamen ins Tierheim in die Quarantäne. Nach Entrichtung einer Sicherheitsleistung wurden die beiden Kroaten, welche keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, vor Ort entlassen.

2056. Schadensträchtiger Einbruch in Supermarkt – Freimann In der Zeit von Freitag, 08.12.2017, 20.10 Uhr, bis Samstag, 09.12.2017, 06.00 Uhr, drangen bislang unbekannter Täter über das Dach in einen Supermarkt in der Heidemannstraße ein.

Anschließend begaben sie sich in einen Büroraum und entwendeten dort aus einem Tresor die Tageseinnahmen. Des Weiteren entwendeten sie aus den Verkaufsräumen diverse Lebensmittel und Zigaretten.

Danach verließen sie die Örtlichkeit wieder über das Dach.

Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Heidemannstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

2057. Kellerbrand in einem Appartementhaus – Milbertshofen Am Freitag, 08.12.2017, kam es kurz vor 20.00 Uhr zu einem Brand in einem Kellergang eines Appartementwohnhauses in der Zwillingstraße in München-Milbertshofen. Im Keller werden derzeit Büroräume eingerichtet.

Eine nach Hause kommende Bewohnerin bemerkte Brandgeruch im Treppenhaus und ließ die Feuerwehr rufen. Diese konnte im Kellergang in Kartonagen verpackte Bürostühle löschen.

Im Keller kam es zu einem massiven Schaden durch Ruß und Rauch in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Bewohner wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Das Fachkommissariat 13 hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Eine technische Brandursache kann bis dato ausgeschlossen werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde der Brand vermutlich vorsätzlich, zu mindestens fahrlässig verursacht.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

2058. Zechanschlussraub durch vier Täter – Ramersdorf Am Sonntag, 10.12.2017, gegen 02.50 Uhr, feierte ein 18-Jähriger mit einem Freund in einem Lokal in der Friedenstraße. Im Laufe der Nacht hob er an einem Geldautomaten mehrmals Bargeld ab. Bei der letzten Abhebung war der Freund bereits nach Hause gefahren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich bei ihm ein Unbekannter, mit dem sich dieser zuvor bereits im Lokal unterhalten hatte. Dieser entnahm ohne Gewalteinwirkung Bargeld aus dem Geldbeutel des 18-Jährigen.

Der 18-Jährige versuchte sein Geld zurückzubekommen und verfolgte diesen. Dann kamen schließlich drei Personen hinzu. Zwei von ihnen hielten den 18-Jährigen von hinten fest. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht. Dort wurde auf ihn eingeschlagen und einer aus der Gruppe riss ihm den Geldbeutel samt Inhalt aus der Hand.

Der stark alkoholisierte 18-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, 173 cm groß, schlank, schwarze, kurze krause Haare, sprach deutsch mit ausländischem Akzent; trug ausgebleichte Jeans und eine rot-graue Jacke

Täter 2:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, 175 cm groß, längere, krause Haare; trug Jeans.

Täter 3 und 4:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, näheres nicht bekannt

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

2059. Vollendeter Trickdiebstahl – Freimann Am Donnerstag, 07.12.2017, in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 11.45, klingelte ein Unbekannter an der Tür einer 91-Jährigen in der Georg-Wopfner-Straße und gab an, Medikamente für die Wohnungsnachbarin liefern zu müssen. Diese sei jedoch nicht da, weshalb er eine Nachricht hinterlassen wolle. Dazu bat er die Rentnerin, einen Zettel schreiben zu dürfen.
Der Unbekannte folgte der Seniorin daraufhin in die Küche und gab dort vor, eine Nachricht zu schreiben.

In einem Zeitraum von sechs bis zehn Minuten hielten sich er und die Rentnerin in der Küche auf. Nach dieser Zeit nahm der Unbekannte den Zettel an sich und verließ die Wohnung.

Erst am Nachmittag, als die 91-Jährige ihre Bettwäsche wechseln wollte, fiel ihr auf, dass sich ihre Schmuckschatulle an einer anderen Stelle befand. Sie musste feststellen, dass daraus mehrere Schmuckstücke, vermutlich durch einen zweiten Unbekannten, der sich unbemerkt Zutritt zur Wohnung verschafft hatte, entwendet worden waren.

Täterbeschreibung:
Männlich, 23 Jahre alt, 170 cm groß, dunkler Teint, schlank, sprach deutsch mit leichtem ausländischem Akzent.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

2060. Hausfriedensbruch mit anschließendem Gewahrsam – Pasing Am Sonntag, 10.12.2017, gegen 17.30 Uhr, belästigte ein 49-Jähriger in einem Bad im Münchner Westen, zwei junge Frauen sexuell anzüglich. Daraufhin wurde gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen.

Durch Angestellte des Bades wurden privat anwesende Polizeibeamte hinzugerufen. Gegenüber diesen leistete der 49-Jährige ebenfalls Widerstand, so dass unmittelbarer Zwang angewendet werden musste.

Auch die zusätzlich hinzugezogene Streife wurde durch den alkoholisierten 49-Jährigen angegangen. Der 49-Jährige wurde im Anschluss auf das Polizeirevier gebracht.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde er schließlich in Gewahrsam genommen. Dies wurde durch den zuständigen Richter bestätigt. Er konnte gegen 23.00 Uhr desselben Tages entlassen werden.

Den 49-Jährigen erwartet nunmehr eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch.

2061. Diebstahl eines Handys – Haidhausen Am Samstag, 09.12.2017, gegen 02.30 Uhr, wollte ein 42-jähriger Taxifahrer einen Fahrgast befördern. Plötzlich kam eine Personengruppe hinzu und wollte dies verhindern, indem einer aus dieser Gruppe, ein 19-Jähriger, auf das Fahrzeug einschlug.

Der Taxifahrer stieg daraufhin aus und forderte diesen auf, dies zu unterlassen. Daraufhin stieg wiederum dieser in das Taxi ein. Er konnte schließlich dazu bewegt werden, das Taxi wieder zu verlassen.

Der Taxifahrer bemerkte daraufhin, dass sein Handy fehlte. Eine hinzugezogene Streife konnte das Mobiltelefon bei der Durchsuchung des 19-Jährigen auffinden.

Der 19-Jährige wurde zur weiteren Vernehmung zum Streifenwagen gebracht. Plötzlich zog er sich nackt aus. Er musste zunächst von den Polizeibeamten zu Boden gebracht und im Anschluss gefesselt werden. Nach einiger Zeit beruhigte er sich wieder und konnte nach den entsprechenden Maßnahmen noch vor Ort entlassen werden.