Wismar (ots) - In den vergangenen 24 Stunden wurden bei den Polizeidienststellen im Landkreis Nordwestmecklenburg sieben Fälle von versuchtem Enkeltrickbetrug bekannt. Dabei täuschten die Anrufer ihren meist älteren Opfern vor, Familienangehörige zu sein. Um ihren Opfern Namen bzw. Vornamen zu entlocken, begannen sie das Gespräch zumeist mit Sätzen wie "rate mal wer hier spricht" oder "hallo, hier ist dein Enkel". Anschließend täuschten die Betrüger Notlagen vor, für die sie unbedingt kurzfristig Geld benötigen würden. So gab ein Anrufer an, unbedingt 15.000 Euro für einen Wismarer Notar zu brauchen, um unnötige Strafzinsen zu vermeiden. In anderen Fällen, wie z. B. in Zurow und Wismar, wurden die Geldforderungen mit Hauskäufen begründet. Einem älteren Herrn aus Renzow gaukelte ein angeblicher Cousin vor, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben und zur Begleichung des Schadens bis zu 64.000 Euro zu benötigen. In keinem Fall fielen die Angerufenen auf den Nepp rein.
Die Polizei in Wismar möchte erneut die Gelegenheit nutzen, um vor Telefonbetrügern zu warnen, und gibt folgende Tipps:
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