Köln (ots) - Mehrere eintausend Euro Schaden
Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei zwei notorische Taschendiebinnen (30, 31) festgenommen. Die beiden Frauen stehen in dringendem Verdacht, in den vergangenen Monaten mehrfach gezielt älterer Frauen angegangen und EC-Karten und Bargeld erbeutet zu haben. Anschließend tätigten sie mehrfach unrechtmäßige Bargeldverfügungen an Geldautomaten und verursachten dabei einen Schaden von mehreren eintausend Euro.
Seit Oktober 2017 war es in Köln sowie im Umland zu einer Serie von bislang 12 Taschendiebstählen gekommen. Dabei spähten zunächst unbekannte Täter zumeist ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Frauen in den Foyers von Geldinstituten aus. In der Folge wurden im Nahbereich der Banken, in nahegelegenen Geschäften oder auf der Straße gezielt Seniorinnen angegangen, die zuvor hohe Geldbeträge abgehoben hatten.
Die Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats führten schließlich auf die Spur der beiden Frauen. Bei der augenscheinlichen Vorbereitung einer weiteren Tat nahmen örtliche Polizeibeamte die beiden Tatverdächtigen schließlich in Solingen fest.
Die beiden Tatverdächtigen sind bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Ein Haftrichter schickte die Frauen in Untersuchungshaft. (lf)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln
Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de
www.koeln.polizei.nrw.de