180316-1. Tataufklärung nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Poppenbüttel

Hamburg (ots) - Tatzeit: 10.03.2018, 09:09 Uhr Tatort: Hamburg-Poppenbüttel, Poppenbütteler Weg

Nachdem mit einem Foto und einer Videosequenz aus einer Überwachungskamera öffentlich nach der mutmaßlichen Tatverdächtigen des versuchten Tötungsdelikts vom 10.03.2018 gefahndet worden war, ist nun eine 39-Jährige Deutsche vorläufig festgenommen worden (vgl. PM 180311-4. und 180312-6.)

Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung und den intensiven und umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission kamen die Ermittler auf die Spur einer 39-Jährigen Deutschen aus Norderstedt.

Zwischenzeitlich wurde von der Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 39-Jährigen erwirkt.

Gestern gegen 16:30 Uhr erfolgte schließlich die Durchsuchung der Wohnung. Hierbei stellten die Ermittler starke Übereinstimmungen des äußeren Erscheinungsbilds der an ihrer Wohnanschrift angetroffenen Tatverdächtigen zu dem im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung veröffentlichten Bild- und Videomaterial fest. Die 39-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. In der Wohnung fanden die Ermittler der Mordkommission mehrere Beweismittel, unter anderem Gegenstände aus der Wohnung der 93-jährigen Geschädigten.

Die Ermittler veranlassten im weiteren Verlauf der kriminalpolizeilichen Maßnahmen eine erkennungsdienstliche Behandlung der Tatverdächtigen und führten sie einem Haftrichter zu.

Vonseiten der Staatsanwaltschaft soll ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub, versuchtem Raub mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung beantragt werden.

Nach den ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der 39-Jährigen um eine ehemalige Mitarbeiterin der Seniorenwohnanlage.

Der Gesundheitszustand der 93-jährigen Geschädigten ist zwar derzeit stabil, sie befindet sich aber weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum Motiv der Tat dauern an.

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