Nr. 0717
Reinickendorf/Spandau
In den gestrigen Abendstunden nahmen Polizisten einen
37-Jährigen in Falkenhagener Feld vorläufig fest, der sich
zuvor an einem Autorennen beteiligte. Gegen 20.45 Uhr fielen
Zivilbeamten des Abschnitts 35 zwei Autos am
Kurt-Schumacher-Damm auf, die sich offensichtlich ein Rennen
lieferten. Beide Fahrzeuge, ein VW und ein Mercedes, fuhren
deutlich zu schnell durch diverse Straßen bis auf die
BAB A111. Während der Mercedes die
Autobahn weiter in Richtung Rudolf-Wissel-Brücke fuhr,
verließ der VW-Fahrer die Autobahn am Heckerdamm. Von der
Zivilstreife verfolgt, kam der 37-Jährige zunächst den
Anhaltesignalen der Polizisten am Jakob-Kaiser-Platz nach,
entzog sich dann jedoch der Kontrolle, indem er Gas gab. Die
Verfolgung führte in Richtung Spandau, auf der der Fahrer
mehrere rote Ampeln überfuhr, weitere Verkehrszeichen
missachtete, andere Verkehrsteilnehmer gefährdete und sogar
das Licht ausschaltete, um den Verfolgern zu entkommen. Einen
Einsatzwagen des Abschnitts 21 rammte er in der Radelandstraße
und setzte seine Flucht fort. In der Falkenseer Chaussee kam es
erneut zu einem Unfall mit einer Zivilstreife des Abschnitts
35. Hierbei verletzte sich eine Polizistin und konnte ihren
Dienst nicht fortsetzen. Kurzfristig verloren die Beamten den
Wagen aus den Augen, konnten ihn jedoch im Reckeweg samt
37-jährigen Fahrer stellen. Er wurde vorläufig festgenommen
und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.
Das Tatfahrzeug beschlagnahmten die Beamten.
Raser gestellt und vorläufig festgenommen
Polizeimeldung vom 01.04.2018
bezirksübergreifend
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