Mettmann (ots) - Beinahe täglich finden ein oder mehrere Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir seit dem 02. Februar 2015 ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten (analog zu unseren Berichterstattungen i.S. Einbrüche). Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.
In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:
In der Zeit vom (Oster-) Sonntagabend des 01.04., 19.45 Uhr, bis zum Dienstagmittag des 03.04.2018, 12.45 Uhr, parkte ein schwarzer PKW Ford Fiesta auf der Heinestraße in Immigrath, in Höhe des Hauses Nr. 15 am rechten Fahrbahnrand. In dieser Zeit wurde der Fiesta von einem bislang noch unbekannten anderen Fahrzeug am linken vorderen Kotflügel angefahren und erheblich beschädigt. Obwohl dabei allein an dem schwarzen Ford ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von 2.500,- Euro zurückblieb, flüchtete der noch unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Orange-braune Fremdfarbe am beschädigten Kotflügel des Fiestas ist bisher einziger Hinweis auf das flüchtige Fahrzeug und den Umstand, dass auch dieses selbst beim Unfall sichtbare Schäden davongetragen haben muss.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.
Am Dienstagmorgen des 03.04.2018, gegen 09.00 Uhr, kam es an der Opladener Straße in Monheim am Rhein, in Höhe der Einmündung Schwalbenstraße, zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Zeugen beobachteten einen großen weißen Sattelzug, der die Opladener Straße, aus Richtung Baumberger Chaussee kommend befuhr und an der Einmündung nach rechts in die Schwalbenstraße abbog. Dabei streifte der hohe Auflieger des Lastzuges die oberen Leuchtkörper der Fußgängerampel am Fahrbahnrand. Diese wurden aus ihren Halterungen gerissen und hingen danach schwer beschädigt, nur von ihren elektrischen Kabelverbindungen gehalten, am Ampelmast herunter. Plastikteile aus den Sonnenblenden der Leuchtkörper wurden herausgebrochen und auf dem Boden vor der Ampel verstreut. Obwohl hierdurch ein geschätzter Sachschaden von mehreren hundert Euro an der Ampelanlage entstand, setzte der unbekannte LKW-Fahrer seine Fahrt fort, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.
Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
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Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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