Mannheim-Friedrichsfeld (ots) - Einen Verkehrsunfall verursachte am frühen Mittwochmorgen ein betrunkener Autofahrer im Stadtteil Friedrichsfeld. Ein 34-jähriger Mann war kurz vor ein Uhr mit einem Opel auf der Vogesenstraße in Richtung L 597 unterwegs. In Höhe des Bahnhofs Friedrichsfeld fuhr er in einer Rechtskurve geradeaus weiter, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Eisengeländer. Anschließend stiegen der Fahrer und sein Mitfahrer aus dem Auto und flüchteten unter Zurücklassung des Unfallautos. Ein Zeuge, der den Unfall beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten wies er diese auf den Fahrer hin, der sich noch in der Nähe des Unfallortes befand. Beim Ansprechen bemerkten die Polizisten sofort deutlichen Alkoholgeruch in dessen Atem. Der Schlüssel des Unfallfahrzeugs wurde in der Hosentaschen des 34-Jährigen aufgefunden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,1 Promille. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits im April 2017 entstempelt worden war und kein Versicherungsschutz bestand. Zudem gab der Fahrer des Opel an, dass er keinen Führerschein habe. Die weiteren Ermittlungen insbesondere auch zu den Besitzverhältnissen des Opel dauern an.
Gegen den 34-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Zudem sieht er einem Bußgeld wegen Verstößen gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften entgegen.
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