(BC) Biberach, Warthausen – Zwei im Rausch / Am Mittwoch beendete die Polizei In Biberach und Warthausen zwei gefährliche Fahrten.

Ulm (ots) - Einer Streife fiel gegen 1 Uhr ein Trio in der Bahnhofstraße in Warthausen auf. Einer der Drei war zu Fuß unterwegs, einer schob sein Fahrrad und der Dritte fuhr mit dem Fahrrad. Weil der Radfahrer Schlangenlinien fuhr und immer wieder größere Haken schlug, kontrollierten die Beamten die Gruppe. Dabei stellte sich rasch heraus, dass alle drei deutlich betrunken waren. Dies bestätigte beim Radfahrer auch ein Test. Der gemessene Wert war so hoch, dass der 17-Jährige in einer Klinik sein Blut abgeben musste. Im Anschluss wurde er seinen Eltern übergeben. Er sieht jetzt einer Anzeige entgegen.

Kurz vor 2 Uhr kontrollierte die Polizei in der Waldseer Straße in Biberach. Sie stoppten einen VW. Beim Gespräch mit dem Fahrer rochen die Beamten Alkohol. Auch hier bestätigte ein Test den ersten Verdacht. Der Mann hatte getrunken. Deshalb musste er mit in eine Klinik und sein Blut abgeben. Die Staatsanwaltschaft ordnete für den im Ausland lebenden eine Sicherheitsleistung an. Da er diese nicht bezahlen konnte, wurde sein Auto beschlagnahmt.

Infos der Polizei:

Ab einem Alkoholpegel von 1,6 Promille gelten auch Fahrradfahrer als absolut fahruntüchtig. Unterhalb dieser Grenze müssen noch weitere Umstände wie das Fahren von Schlangenlinien oder andere Ausfallerscheinungen hinzukommen. Man spricht dann von relativer Fahruntüchtigkeit. Auch diese ist riskant. Bereits ab 0,3 Promille schätzen Radfahrer Entfernung und Geschwindigkeit falsch ein. Dies kann dann zu gefährlichen Situationen und schweren Unfällen führen.

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Dominik Köhler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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