Trunkenheit im Straßenverkehr

Merzenich/Düren (ots) - Dank zweier aufmerksamer Zeugen, konnte eine stark alkoholisierte Autofahrerin am Freitag, gegen 18:00 Uhr aus dem Verkehr gezogen werden. Zeugen beobachteten auf der A4 einen Pkw, der mit stark reduzierter Geschwindigkeit deutliche Schlangenlinien fuhr und mehrfach beinahe die Leitplanke touchierte. Daraufhin verständigten sie die Polizei und folgten dem Wagen, bis dieser in Merzenich anhielt. Die dazu gerufenen Polizeibeamten nahmen bereits beim Öffnen der Fahrertür deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,34 Promille. Eindeutig zu viel, zumal ein einjähriges Kind mit im Auto saß. Zur Entnahme einer Blutprobe musste die 37 Jahre alte Frau aus Langerwehe die Beamten mit auf die Wache begleiten. Ihr Führerschein wurde sichergestellt und ihr wurde das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt. Ihre einjährige Tochter wurde dem Vater übergeben, der sich bis zur Ausnüchterung der 37-Jährigen um sie kümmerte.

Auch im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kam den Beamten beim Öffnen der Fahrertür eines angehaltenen Pkw deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Die Frage nach Alkoholkonsum verneinte der 22 Jahre alte Fahrer aus Kreuzau. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte allerdings das Gegenteil - 1,82 Promille. Es folgten eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins. Das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde auch ihm erst einmal bis auf weiteres untersagt.



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