Pressebericht vom 25.02.2019
25.02.2019, PP München
Pressebericht vom 25.02.2019
278. Pressekonferenz Verkehrsbericht 2018 279. Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen über mehrere Jahre - Moosach280. Festnahmen nach Besitz von Betäubungsmitteln - Unterhaching281. Rezeptfälschung zu Erlangung von Ausweichdrogen - Westend282. Raubüberfall auf einen Pkw-Fahrer - Schwabing283. Straßenraub - Ludwigsvorstadt284. Handtaschenraub – Freimann285. Die Polizei auf der Messe f.re.e
278. Pressekonferenz: Verkehrsbericht 2018 Sonderbeilage Verkehrsbericht 2018 (.pdf / 401kb)
279. Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen über mehrere Jahre - Moosach Bereits seit über 10 Jahren kam es im Bereich der Haylerstraße zu einer Vielzahl von Sachbeschädigungen an abgestellten Fahrzeugen. Hierbei wurden die Reifen der abgestellten Fahrzeuge mit Nägeln beschädigt. In letzter Zeit erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 66-jährigen Münchner, woraufhin umfangreiche Ermittlungen zu einem Tatnachweis führten. Am Freitag, 22.02.2019 wurde daraufhin die Wohnung des 66-Jährigen durchsucht. Hierbei konnten diverse Täterwerkzeuge und Tatkleidung aufgefunden und beschlagnahmt werden. Im Eingangsbereich konnte außerdem zugriffsbereit ein Glas mit Nägeln aufgefunden werden, mit denen möglicherweise weitere Taten begangen werden sollten.Zudem wurde festgestellt, dass der 66-Jährige von einem gemeinschaftlich genutzten Stromverteilerkasten im Garten ein Kabel in seinen Heizungskeller gelegt hatte, um damit vorsätzlich Strom abzuzweigen. Da außerdem der Brenner seiner Warmwasserheizung defekt war, bediente sich der 66-Jährige mit einer brandgefährlichen und nicht fachgerechten Konstruktion zur Warmwassergewinnung. Hierzu mussten Kräfte der Feuerwehr und SWM-Sicherheit anrücken. Der 66-Jährige musste nach beendeter Sachbearbeitung entlassen werden. Die Ermittlungen zu seinen Taten dauern noch an. Er wurde wegen der Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen und der Entziehung von elektrischer Energie angezeigt.
280. Festnahmen nach Besitz von Betäubungsmitteln - Unterhaching Am Mittwoch, 20.02.2019, nahm ein 52-Jähriger aus Unterhaching in der Münchner Straße deutlichen Marihuana-Geruch aus einer Nachbarwohnung wahr. Im Anschluss konnte dieser Geruch durch eine Streife der Polizeiinspektion 31 (Unterhaching) ebenfalls wahrgenommen werden. Auf Klingeln öffnete daraufhin die 24-jährige Wohnungsinhaberin, woraufhin die Beamten in der Wohnung eine kleine Menge Marihuana sowie eine nicht geringe Menge Amphetamin feststellen konnten. Ebenfalls in der Wohnung befanden sich ein 19-jähriger Münchner sowie ein 32-jähriger Pole mit Wohnsitz im Ausland. Sie wurden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die 24-Jährige sowie der 19-Jährige wurden im Anschluss wieder entlassen. Der 32-Jährige kam in Haft, da gegen ihn bereits ein Haftbefehl bestand wegen eines anderen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
281. Rezeptfälschung zu Erlangung von Ausweichdrogen - Westend Bereits am Dienstag, 04.12.2018, wurden in einer Apotheke im Westend vier Privatrezepte durch eine unbekannte Person für den Drogenersatzstoff Diazepam eingereicht. Im weiteren Verlauf ergaben die Abklärungen mit dem vermeintlich ausstellenden Arzt, dass es sich bei den Rezepten um Totalfälschungen handelt. Umfangreiche Ermittlungen des Kommissariats 84 führten letztlich zu einem 36-Jährigen aus dem Landkreis München. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten Gegenstände aufgefunden werden, mit denen Rezepte gedruckt werden können. Dazu wurden mehrere hundert bereits hergestellte Blankorezepte aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen ergaben außerdem, dass bereits mehrere weitere Personen mit den Rezepten des 36-Jährigen in diversen Apotheken auftraten. Der 36-Jährige machte keine Angaben zur Sache und wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Er wurde wegen Urkundenfälschung angezeigt.
282. Raubüberfall auf einen Pkw-Fahrer - Schwabing Am Samstag, 23.02.2019, gegen 22:00 Uhr, wurde ein 26-Jähriger aus Dachau, welcher bei einem Unternehmen zur Fahrgastbeförderung beschäftigt ist, beauftragt, in die Schleißheimer Straße zu fahren, um dort einen Fahrgast aufzunehmen. Nachdem er dort einen männlichen Fahrgast aufnahm, gab dieser sein Fahrziel an und lotste den 26-Jährigen, unter dem Vorwand einen Freund abzuholen, in die wenig frequentierte Infanteriestraße. Dort drückte der im Fond sitzende unbekannte Mann dem Fahrer eine Schusswaffe in den Nacken und forderte die Herausgabe von Bargeld. Daraufhin öffnete der Fahrer seinen Geldbeutel, woraufhin der Unbekannte das Bargeld im Wert von über 100 Euro selbst entnahm und anschließend zu Fuß flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Der Taxifahrer wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.Der Täter wird wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, dunkle Hautfarbe, große Nase, bekleidet mit dunkler Mütze, bewaffnet mit dunkler Schusswaffe. Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
283. Straßenraub - Ludwigsvorstadt Am Sonntag, 24.02.2019, gegen 02:40 Uhr, verließ ein 24-Jähriger aus Herrsching eine Diskothek in der Münchner Innenstadt und wurde auf der Sonnenstraße von einer weiblichen Person angesprochen. Unter dem Vorwand, dass sie noch eine weitere Diskothek kennen würde, lotste die Unbekannte den 24-Jährigen in die Schlosserstraße. Dort warteten bereits drei männliche Personen, welche dem 24-Jährigen unvermittelt in dessen Gesicht schlugen. Anschließend nahmen sie ihm sein Mobiltelefon sowie den Geldbeutel ab (darin Bargeld im Wert von über 100 Euro) und flüchteten in unbekannte Richtung.Der 24-Jährige erlitt durch den Angriff einen Nasenbeinbruch und musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Täter werden wie folgt beschrieben:Täter 1:weiblich, ca. 20-25 Jahre, ca. 175 cm, normale Figur, lange schwarze Haare, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit blauer dicken Jacke, Kapuze mit Fellbesatz und schwarzer Hose.Täter 2:männlich, ca. 165 cm, dünn, kurze schwarze Haare, schwarze Winterjacke.Zu den weiteren Tätern liegen keine Beschreibungen vor. Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
284. Handtaschenraub – Freimann Am Sonntag, 24.02.2019, gegen 15:55 Uhr, befand sich eine 74-jährige Münchnerin auf dem Nachhauseweg und verließ hierbei die U-Bahnhaltestelle Kieferngarten. Auf dem teilüberdachten Fuß- und Radweg der vom U-Bahnhof Kieferngarten in Richtung der Bauernfeindstraße führt, kam ihr ein unbekannter Mann entgegen. Unvermittelt entriss dieser der 74-Jährigen die über die Schulter getragene Handtasche und flüchtete damit zu Fuß in Richtung U-Bahnhof (in der Handtasche befand sich ein geringer Bargeldbetrag).Die 74-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und verständigte den Polizeinotruf. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Der Täter wird wie folgt beschrieben:Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Statur, rötliche Haare (Stiftenkopf), rötlicher Drei-Tage-Bart, bekleidet mit einer braunen Jacke. Zeugenaufruf:Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
285. Die Polizei auf der Messe f.re.e Vom 20.02.2019 bis zum 24.02.2019, fand die Reise- und Freizeitmesse f.re.e auf dem Gelände der Messe München statt. Die Münchner Polizei war auch mit einem Stand vertreten. Beamte der Verkehrspolizei, der Werbestelle und des Kommissariats für Prävention und Opferschutz gaben jeden Tag hunderte Auskünfte an die vielen Messebesucher. Die Besucher hatten großes Interesse an Fragen zum Fahrerlaubnisrecht, zur Ladung auf Fahrzeugen, zu Verkehrsvorschriften im Ausland, zum Polizeiberuf, zum Einbruchschutz sowie zu dem aktuellen Kriminalitätsphänomen „Anrufe durch falsche Polizeibeamte“. Ein ausgestelltes Polizeimotorrad rief großes Interesse hervor. Viele Kinder nutzten diese Gelegenheit, um sich darauf zu setzen und Fotos machen zu lassen.