Präsenzeinsatz der Polizei in Hannovers Innenstadt

In der Nacht von Samstag, 19.09.2020, zu Sonntag, 20.09.2020, hat die Polizei in Hannovers Innenstadt wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Die Beamten sind mehrfach aufgrund von diversen Gewaltdelikten im Einsatz gewesen. Auch hat die Polizei Drogen gefunden und Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen geahndet.

Seit mehreren Wochen zeigt die Polizei im hannoverschen Stadtteil Mitte verstärkte Präsenz. Auch in der Nacht des vergangenen Samstags auf Sonntag war die Polizei an verschiedenen Stellen unterwegs, um bei Streitigkeiten zu schlichten oder Barbetreiber auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinzuweisen.

Gegen 20:20 Uhr wurde die Polizei in die Schillerstraße gerufen, wo es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Die Beamten stellten die Identitäten von fünf Beteiligten fest. Zudem haben sie Verfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung gegen einen 50-Jährigen eingeleitet. Um 21:20 Uhr stellte die Polizei einen handfesten Streit zwischen mehreren Personen in der Bahnhofstraße fest. Mindestens zwei Beteiligte schlugen und traten dabei auf einen 18-Jährigen ein. Ermittlungen führten zu einem Tatverdächtigen. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

30 bis 40 Personen sollten gut eine Stunden später auf dem Opernplatz in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnten konkrete Beteiligte jedoch nicht ermittelt werden. Da es in dem Bereich an dem Abend bereits mehrfach zu Gewaltdelikten gekommen war, wurden den rund 20 bis 30 Personen, die vor Ort angetroffen wurden, Platzverweise erteilt.

Bei der Kontrolle einer sogenannten Shisha-Bar in der Otto-Brenner-Straße wurden Mängel hinsichtlich der Hygienevorschriften festgestellt. Die Abgabe von Wasserpfeifen wurde dem Betreiber daraufhin vorläufig untersagt. Um 01:20 Uhr wurde gegen eine Shisha-Bar in der Langen Laube eine Schließungsverfügung ausgesprochen, weil erneut diverse Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt wurden. Gegen 01:30 Uhr wurde im Einvernehmen mit dem 35-Jährigen Betreiber eines Lokals am Ernst-August-Platz die vorzeitige Schließung vorgenommen, nachdem in den Räumlichkeiten bis zu 300 Personen festgestellt worden waren, unter denen es zudem zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen war.

Blutig endete zudem ein Streit zwischen zwei Gruppen mit insgesamt zehn Personen in der Rundestraße, in den die Polizei gegen 01:55 Uhr eingreifen musste. Jeweils eine Person aus jeder Gruppe war mit einer Flasche gegen den Kopf geschlagen worden. Die Tatverdächtigen konnten von der Polizei gestellt werden. Gegen zwei 20-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Gegen 04:10 Uhr kam es in der Georgstraße zudem zu einer wechselseitigen gefährlichen Körperverletzung. Ein 25-Jähriger hatte einem 37-Jährigern dabei zunächst eine Flasche auf den Kopf geschlagen und diesen verletzt. Der Ältere griff in der Folge zu einer Metallstange und schlug diese seinem Gegenüber ebenfalls gegen den Kopf. Beide Männer erlitten eine Kopfplatzwunde und erhielten Anzeigen. Zudem wurde bei dem 25-Jährigen Kokain gefunden. Zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens kam der Mann ins Polizeigewahrsam. /ram, ahm

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