(BC)(GP)(HDH)(UL) Polizeipräsidium Ulm – Sicherheitstag in der Region / Eine positive Bilanz verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm anlässlich des länderübergreifenden Sicherheitstages am Freitag.

Als erfolgreich bezeichnete der Ulmer Polizeipräsident Bernhard Weber den diesjährigen Sicherheitstag am vergangenen Freitag, der unter dem Leitthema "Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum" stand. Ziel dieser länderübergreifenden Aktion der Bundesländer Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg ist die Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum.

Das Polizeipräsidium Ulm legte seinen Schwerpunkt an diesem Tag auf die Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität. Gleichzeitig standen aber auch der Bereich der illegalen Menschenschleusung und Migration im Focus. Ein weiteres Augenmerk richtete sich auf die Bekämpfung von Eigentums- und Betrugsdelikten. Die Beamten überprüften an diesem Tag Gaststätten, Spielcasinos und auch Wettbüros; im Rahmen von Verkehrskontrollen hatte die Polizei den Schwerverkehr im Blick.

Mit ihren großangelegten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen aber auch Präventions- und Informationsveranstaltungen in den Landkreisen Biberach, Heidenheim, Göppingen, im Alb-Donau-Kreis sowie in der Stadt Ulm verdeutlichten die Polizisten ihr Ziel, Garant für die Sicherheit in der Region zu sein.

Dazu kontrollierten die Einsatzkräfte an diesem Tag ungefähr 600 Personen und etwa 350 Fahrzeuge. Außerdem wurden 48 Objekte überprüft und fast 500 Dokumente auf ihre Echtheit untersucht. Insgesamt stellten die Beamten zwölf Straftaten, davon sieben nach dem Betäubungsmittelgesetz und fünf Delikte im Verkehrsbereich fest.

Im Rahmen von Kontrollen stellten die Polizisten drei Autofahrer fest, die berauscht unterwegs waren: Ein 69-Jähriger fuhr in Ulm, als ihn die Beamten gegen 20 Uhr kontrollierten. Nachdem sich der Verdacht der Ermittler bestätigt hatte, dass der Mann zu viel Alkohol intus hat, musste er in ein Krankenhaus und Blut abgeben. Seinen Führerschein behielten die Polizisten ein. Auch in Giengen war ein Autofahrer offensichtlich betrunken unterwegs: Der 52-Jährige musste ebenfalls Blut und den Beamten seinen Führerschein abgeben. Auch in Göppingen musste ein Mann seinen Führerschein abgeben, nachdem er gegen 16.15 Uhr dabei beobachtet wurde, wie er in sogenannten Schlangenlinien fuhr. Später sollte sich herausstellen, dass der Mann zu viel Promille hatte (wir berichteten bereits unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/4717849). Außerdem mussten die Ermittler feststellen, dass der 35-Jährige keinen Führerschein hat. Im Rahmen der Fahndung wurde ein junger Mann festgenommen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Der 17-Jährige verbüßt nun seine Jugendstrafe in einer Justizvollzugsanstalt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte im Rahmen der Fahndungsaktion geringe Mengen an Betäubungsmittel.

"Kriminalität macht auch vor Grenzen jeglicher Art nicht halt. Deshalb ist es notwendig, dass die Sicherheitsbehörden länderübergreifend eng zusammenarbeiten. Der Fokus darf bei solchen Großkontrollen aber nicht nur auf die Anzahl aufgedeckter Straftaten und vollzogener Festnahmen gerichtet werden, durch unsere Präsenz wollen wir auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Die Menschen sollen sich wohl fühlen", sagt Polizeipräsident Bernhard Weber. Gleichzeitig dankt er den eingesetzten Kräften für ihr Engagement und ihre hohe Motivation. Durch ihre Professionalität hätten sie zum Gelingen des Fahndungstages beigetragen, so Weber weiter. Auch der Bevölkerung möchte Weber Danke sagen. Sie hätten trotz der mit den Kontrollen verbundenen Unannehmlichkeiten Verständnis für die Maßnahme aufgebracht.

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Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.sts.oe@polizei.bwl.de

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