210618-3-K ACHTUNG vor Betrügern am Telefon!

AUFLEGEN! KONTROLLANRUF! BETRUG VERHINDERT! Wie wichtig es ist, sich von einem Anrufer nicht unter Druck setzen zu lassen, zeigt ein aktueller Betrugsfall aus Leverkusen-Steinbüchel. Am Donnerstagvormittag (17. Juni) rief ein Betrüger gegen 10.45 Uhr als "der vermeintliche Sohn" bei dem betroffenen Ehepaar (83, 86) an und gab vor, Geld für die Behandlung einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu benötigen. Keine Stunde später übergab das Ehepaar Bargeld in insgesamt sechsstelliger Höhe an eine Abholerin, die als Bekannte des behandelnden Arztes angekündigt war. Erst nach dem anschließenden Kontrollanruf bei der Frau ihres echten Sohnes flog der Betrug auf - leider zu spät. Die Polizei fragt: Wer hat am 17. Juni zwischen 10.45 und 11.30 Uhr eine etwa 50 Jahre alte, 1,60 Meter große, als dick beschriebene Frau mit dunklem Teint in der Kölner Gasse gesehen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnte. Sie soll ein buntes Oberteil und eine kurze Hose getragen haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. Die Polizei wendet sich erneut mit einem dringenden Appell an Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen: 1. Unterbrechen Sie bei Anrufen mit Geldforderungen das Telefonat und rufen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer desjenigen oder derjenigen an, der/die mutmaßlich angerufen hat. Tätigen Sie immer diesen einen Kontrollanruf! Kein Notfall kann so wichtig sein, dass nicht ein kurzer Kontrollanruf getätigt werden kann! 2. Vorbereitung ist der beste Schutz! Vereinbaren Sie mit den eigenen Eltern und/oder Großeltern, dass Sie selbst bei der Bitte um Geld auf einen Kontrollanruf bestehen. Wer trotzdem Geld fordert, entlarvt sich als Betrüger. 3. Erstellen Sie gemeinsam einen schriftlichen Notfallplan und positionieren ihn am Telefon oder an einem Ort, der immer wieder an den Kontrollanruf erinnert! 4. Geben Sie kein Bargeld an Kuriere heraus! 5. Keine Not-OP in Deutschland muss sofort und schon gar nicht bar bezahlt werden! (jk/de) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de https://koeln.polizei.nrw