Verdacht des illegalen Handels mit Kokain – zwei Festnahmen

Lfd. Nr.: 0798 Zivile Beamte der Dortmunder Polizei haben am Dienstag (27. Juli) einen Einsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durchgeführt. Ihren Fokus richteten sie hierbei nach einem Zeugenhinweis auf die Blumenstraße. Im Zuge dessen nahmen sie zwei mutmaßliche Dealer fest und stellten eine nicht geringe Menge Kokain sicher. Gegen 16.15 Uhr bemerkten die Polizisten einen Mann, der telefonierend aus einem Auto stieg und sich dabei hektisch in alle Richtungen umsah. An der Blumenstraße betrat er ein Mehrfamilienhaus, das er wenig später wieder verließ. Als Mitfahrer im Auto bog er von der Blumenstraße in die Scharnhorststraße ab, wo das Fahrzeug angehalten und kontrolliert wurde. Bei der Kontrolle des 33-jährigen Dortmunders fanden die Polizisten einen faustgroßen Foliendreher mit mutmaßlichem Kokain und stellten diesen sicher. Die Polizisten nahmen den Dortmunder fest und brachten ihn zur Wache. Zeitgleich beobachteten weitere Polizeibeamte einen Mann an der Blumenstraße, der auf die gleiche Weise in das Mehrfamilienhaus gelangte. Auch dieser blieb für einen kurzen Moment in dem Wohnhaus, bevor er in ein Auto stieg und ihm eine männliche Person aus dem Haus folgte - in Begleitung eines jungen Mädchens. Sie fuhren mit dem Pkw in Richtung Osten, wo sie schließlich kontrolliert wurden. Einen 32-jährigen Mann nahmen die Beamten fest. Weil Gefahr im Verzug bestand, betraten die Einsatzkräfte die Wohnung an der Blumenstraße und trafen dort auf eine 37-jährige Krefelderin samt ihrer zwei zwölfjährigen Kinder. Das Jugendamt wurde über die Umstände informiert. Mit einem von der Staatsanwaltschaft erwirkten Durchsuchungsbeschluss fanden die Beamten letztlich weiteres Kokain-Rohmaterial sowie Foliendreher und stellten dies sicher. Auch bei der Wohnungsdurchsuchung des bereits zuvor festgenommenen Dortmunders entdeckten die Polizisten beweiserhebliche Gegenstände. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Kokain. Die beiden Männer (32, 33) werden noch am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei DortmundKristina PurschkeTelefon: 0231/132-1025Fax: 0231-132 9733E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.dehttps://dortmund.polizei.nrw/