Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei ermittelt wegen Einschleusens / Fünfköpfige Familie aus der Türkei in Tegernsee abgesetzt

Die Polizei Bad Wiessee hat am Sonntag (9. Oktober) am Tegernseer Bahnhof eine fünfköpfige Familie in Gewahrsam genommen. Bei den beiden Erwachsenen und ihren drei Kindern handelt es sich um türkische Migranten. Ausweise führten sie nicht mit. Nach ersten Erkenntnissen der eingeschalteten Bundespolizei in Rosenheim ist die Reise der fünf Personen wohl von einem Schleuser organisiert worden. Allein für die letzte Pkw-Etappe von Italien nach Deutschland musste der Familienvater eigenen Angaben zufolge mehrere hundert Euro zahlen. Im Ortsbereich von Tegernsee hätte sie der Fahrer abgesetzt. Die Erwachsenen und die Kinder wurden von den Beamten zur zuständigen Bundespolizei-Dienststelle nach Rosenheim mitgenommen. Von dort aus konnten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern dauern an. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .