Bundespolizeidirektion München: Hauptbahnhof Nürnberg – Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienste wegen Rauchentwicklung an einem ICE

Nürnberg - Starke Rauchentwicklung an einem ICE hat im Nürnberger Hauptbahnhof einen Großeinsatz der Feuerwehr und der Rettungsdienste verursacht. Circa 300 Reisende wurden aus dem Zug evakuiert. Am Sonntagabend (13. November) wurden Beamte der Bundespolizeiinspektion Nürnberg zu einem qualmenden ICE auf Gleis 4 des Nürnberger Hauptbahnhofs gerufen. Zugpersonal und Kräfte des DB-Sicherheitsdienstes evakuierten zu diesem Zeitpunkt bereits circa 300 Reisende aus dem Zug. An einem Waggon war im Bereich der Bremsen starke Rauchentwicklung feststellbar, so dass zunächst eine überhitzte Bremse als Ursache vermutet wurde. Feuer brach allerdings nicht aus. Ein Techniker stellte einen noch nicht näher bekannten technischen Defekt im Antriebssystem fest. In den betroffenen Waggon war kein Rauch eingedrungen, es waren daher keine Reisenden gefährdet. Die gesamten Gleise des Nürnberger Hauptbahnhofs waren für etwa eine Stunde gesperrt, daher kam es zu erheblichen Auswirkungen auf den Zugverkehr. Rückfragen bitte an: Bernhard Turba Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bahnhofsplatz 6 90443 Nürnberg Tel.: 0911/205551 - 105 Mobil: 01525 4913410 Email: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg, Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken, Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim. Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.