Bundespolizeidirektion München: Personen stecken im Fahrstuhl fest / Befreiungsaktion am Stachus

Ein weiterer Medieninhalt Am Montagnachmittag (11. Dezember) blieben drei Personen, darunter ein Kleinkind, in einem Fahrstuhl am S-Bahn Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) stecken. Die Feuerwehr befreite sie aus ihrer misslichen Lage. Auslöser war wohl ein Irrtum einer älteren Frau. Gegen 15:30 Uhr informierte die integrierte Rettungsleitstelle der Feuerwehr München die Bundespolizei über drei in einem Aufzug feststeckende Personen. Die zwei Erwachsenen und ein Kleinkind konnten von der Feuerwehr befreit werden. Im Rahmen einer durchgeführten Videoauswertung konnte ermittelt werden, dass eine bislang unbekannte Frau mit ihrem offenbar gehbehinderten Begleiter den Aufzug nutzen wollte und dabei anstelle des Rufknopfes den darüber liegenden Notrufknopf drückte. Anschließend entfernten sie sich vom Ort des Geschehens. Der Alarm konnte durch die Feuerwehr zurückgesetzt werden. Der Fahrstuhl war zunächst jedoch aufgrund nicht ausgeschlossener Sicherheitslücken nicht betriebsbereit und kann erst nach Prüfung durch die DB AG wieder in Betrieb genommen werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Missbrauch von Notrufen eingeleitet. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter oder oben genannter Kontaktadresse.