Bundespolizei am Hamburg Airport: Gleich drei Haftbefehle wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis – 4.700 Euro Geldstrafe, Flug verpasst

Am Donnerstag wollte ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger von Hamburg nach Istanbul fliegen. Gegen 18:15 Uhr wurde er im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle von Kräften der Bundespolizei kontrolliert. Die Fahndungsabfrage ergab, dass der Mann gleich mit drei Haftbefehlen jeweils wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wird: Seit Juli 2023 ist im Fahndungssystem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg hinterlegt. Es war eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro zu zahlen. Die Alternative waren 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Ebenfalls seit Juli 2023 sucht die Staatsanwaltschaft Hamburg nach dem Mann. Laut Haftbefehl sind von den 45 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro noch nicht alle bezahlt worden, sodass nun noch 30 Tagessätze zu jeweils 40 Euro fällig waren. Alternativ standen 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Und: seit September 2023 besteht ebenfalls von der Staatsanwaltschaft Hamburg ein Haftbefehl. Hier waren 90 Tagessätze zu jeweils 30 Euro zu zahlen. Die Alternative waren 90 Tage Gefängnis. In Summe waren somit 4.700 Euro zu zahlen. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe vor Ort in bar zahlen. Anschließend wurde er aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Seinen Flug in die Türkei hat er jedoch verpasst. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg Marcus Henschel Telefon: 040 500 27-104 Mobil: 0172 427 56 08 Fax: 040 500 27-272 E-Mail: marcus.henschel@polizei.bund.de X @bpol_nord