BPOL NRW: Steine auf Schienen gelegt – Bundespolizei warnt
Am Mittwochnachmittag (19. Februar) haben Unbekannte auf der
Bahnstrecke Paderborn - Altenbeken auf Höhe der Bahnunterführung
"Am Springbach" mehrere Schottersteine auf die Schienenköpfe gelegt.
Mehrere Zugführer hatten zuvor Minderjährige an der Bahnstrecke
festgestellt und die Bundespolizei informiert.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen in Nähe der
Bahngleise zwei Kinder an. Diese gaben an, dass sich zwei Jugendliche
im Gleisbereich aufgehalten haben und anschließend die Örtlichkeit
verlassen haben. Eine Fahndung nach den beiden Jugendlichen blieb
erfolglos.
Erste Ermittlungen ergaben, dass ein Regionalzug die Steine überfahren hat, es jedoch augenscheinlich zu keinem Schaden am Zug oder Schienenstrang kam.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor dem
unbefugten Betreten von Bahnanlagen. Züge nähern sich oft unbemerkt
und mit hohen Geschwindigkeiten. Sie haben einen sehr langen Bremsweg und können nicht ausweichen. Der Sog von vorbeifahrenden Zügen
kann so stark sein, dass Menschen oder Gegenstände ohne ausreichenden Abstand an den Zug angezogen werden. Aufgelegte Steine können
beim Überfahren durch einen Zug als "Wurfgeschosse" Unbeteiligte
schwer verletzen.
Betreten Sie niemals Bahnanlagen oder Gleise, wo es
nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Eltern werden gebeten, ihre Kinder für die Gefahren auf Bahnanlagen zu sensibilisieren.
Weitere Informationen finden Eltern, Kinder und Jugendliche auf der Homepage der Bundespolizei unter dem Link: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/04Sicher-auf-Bahnanlagen/Sicher-auf-Bahnanlagen_node.html
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