Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen / Zwei Haftbefehle bei Grenzkontrollen festgestellt

Die Rosenheimer Bundespolizei hat von Samstag auf Sonntag (1./2. März) die Reise von zwei Rumänen unterbrochen. Beide wurden bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn bei Kiefersfelden festgenommen. Einen der Männer brachten Bundespolizisten ins Gefängnis, der andere konnte seine Reise fortsetzen. Am frühen Samstagmorgen kontrollierten die Bundespolizisten an der A93 zunächst einen rumänischen Businsassen. Bei der Überprüfung seiner Personalien schlug der Polizeicomputer Alarm. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den Mann wegen Körperverletzung mit einer Geldstrafe belegt. Der 50-Jährige konnte seine Justizschulden in Höhe von rund 4.900 Euro nicht begleichen. Ersatzweise muss er deshalb knapp vier Monate in der Justizvollzugsanstalt Bernau verbringen. Eine Geldstrafe von rund 2.500 Euro einschließlich Verfahrenskosten hatte ein 29-jähriger Rumäne laut Strafbefehl des Amtsgerichts Leipzig wegen Diebstahls zu entrichten. Das stellten die Beamten der Rosenheimer Bundespolizei bei der Überprüfung seiner Personalien als Insasse eines in Rumänien zugelassenen Fahrzeugs fest. Nachdem er seine Justizschulden beglichen hatte, konnte der rumänische Staatangehörige seine Fahrt fortsetzen. Rückfragen bitte an: Carina Vogt Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2202 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: carina.vogt@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .