BPOL NRW: Bundespolizisten nehmen Gesuchte in Siegburg fest

Am gestrigen Tag (13. März) ging Beamten der Bundespolizei eine 28-Jährige ins Netz, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Sie muss nun in der Justizvollzugsanstalt eine Freiheitsstrafe verbüßen. Gegen 19:00 Uhr wurde die Rumänin auf dem Bahnsteig 3 des Siegburger Bahnhofs kontrolliert, da sie zuvor den ICE 622 ohne gültiges Zugticket benutzte. Eine Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass gegen die Wohnungslose drei Fahndungstreffer vorlagen. Die Staatsanwaltschaft Gießen hatte die 28-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zu je 12 Euro (720 Euro) oder einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt, die Staatsanwaltschaft Chemnitz zu gleich zwei Geldstrafen von insgesamt 50 Euro oder drei Tagen Erzwingungshaft. Da die Gesuchte angab, die notwendige Geldsumme nicht auftreiben zu können, um die Haft abzuwenden, nahmen die Beamten sie fest und führten sie der Justizvollzugsanstalt in Köln zu. Zudem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Köln Paula Moll Telefon: +49 (0) 221 16093-1400 Mobil: +49 (0) 173 56 21 045 E-Mail: presse.k@polizei.bund.de Gereonstraße 43-65 50670 Köln Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.