Bundespolizei am Hamburg Airport: Festnahme – Urkundenfälschung kostet über 1.000 Euro, Flug verpasst
Am Montag wollte ein 33-jähriger irakischer Staatsangehöriger von Hamburg nach Istanbul fliegen. Gegen 15 Uhr wurde er bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle vorstellig und wurde von Kräften der Bundespolizei überprüft. Die Fahndungsabfrage ergab, dass der Reisende seit dem 25. Februar 2025 von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Itzehoe per Haftbefehl gesucht wurde. Tatvorwurf: Urkundenfälschung. Es war eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu jeweils 30 Euro zu zahlen. Da bisher erst ein Teil der Geldstrafe bezahlt worden war, waren nun noch 38 Tagessätze bzw. 1.140 Euro zu zahlen. Alternativ standen 38 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Hinzu kamen 107 Euro Verfahrenskosten. Er konnte die geforderten 1.247 Euro selbst nicht zahlen und rief in seiner Not einen Freund an. Dieser zahlte das Geld im Polizeirevier
Eisenhüttenstadt ein. Anschließend konnte der Festgenommene aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden. Seinen Flug hat er jedoch verpasst.
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