Verfassungswidrige Kennzeichen am Hauptbahnhof Schwerin

Ein 34-Jähriger zeigte sich im Rahmen einer Kontrolle gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Schwerin aggressiv und propagierte verfassungswidrige Parolen. Am gestrigen Abend unterzogen Bundespolizisten einen 34-jährigen Mann einer Personenkontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann in zehn Fällen durch verschiedene Staatsanwaltschaften wegen Diebstahls, besonders schweren Fall des Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Betrugs zur Ermittlung seines Wohnortes ausgeschrieben war. Der Mann zeigte sich während der Kontrolle verbal aggressiv und bedrohte die Beamten. Im weiteren Verlauf gestikulierte und äußerte der Mann verfassungswidrige Parolen. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 3,68 Promille. Der Mann war zeitlich und örtlich orientiert. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen erteilten die Polizeibeamten ihm einen Platzverweis für den Schweriner Hauptbahnhof. Sie leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Die weiteren Ermittlungen übernimmt zuständigkeitshalber die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1b 18057 Rostock Henrike Thiessenhusen Telefon: 0381 / 2083 - 1005 E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .