Bundespolizeidirektion München: Weitere 195 Tage in Haft / Rosenheimer Bundespolizei verhaftet abgeschobenen Rumänen bei Grenzkontrollen

Am Mittwoch (27. August) hat sich ein rumänischer Staatsangehöriger nach unfreiwilliger Reiseunterbrechung nahe Kiefersfelden im Bernauer Gefängnis wiedergefunden. Dort war er von der Bundespolizei eingeliefert worden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wird voraussichtlich 195 Tage lang hinter Gittern bleiben müssen. Die Personalien des 32-jährigen Insassen eines in Polen zugelassenen Wagens wurden an der A93 in der Kontrollstelle der Bundespolizei überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass er im Jahr 2020 vom Landgericht Düsseldorf wegen Diebstahls mit Waffen zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war. Nachdem er einen Teil verbüßt hatte, war der Rumäne in sein Heimatland abgeschoben worden. Mit seiner Rückkehr in die Bundesrepublik wurde dem Haftbefehl der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft zufolge die Reststrafe fällig. Demnach muss er sich noch für die Dauer von rund sechseinhalb Monaten in einer Haftanstalt aufhalten. Rosenheimer Bundespolizisten brachten den verhafteten Mann in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .