Autofahrer wollte sich Kontrolle entziehen – Festnahme
Bereits am 19.08.2025 (Dienstagmorgen) versuchte ein BMW-Fahrer, in der Nürnberger Innenstadt vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Bei seiner Festnahme stellten die Beamten unter anderem fest, dass er mutmaßlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand und keinen Führerschein hat. Um einige Tage später Gegenstände aus dem sichergestellten BMW zu holen, ließ sich der Mann von einem Bekannten zur Polizei fahren - der bei dieser Fahrt ebenfalls unter Drogeneinfluss stand.
Einer Streife der Verkehrspolizei Nürnberg fiel gegen 08:00 Uhr am 19.08.2025 im Bereich des Spittlertorgrabens ein BMW auf. Nachdem die Beamten das Auto angehalten und bereits mit der Kontrolle begonnen hatten, gab der Fahrer unvermittelt Gas und fuhr davon. Die Streifenbesatzung nahm daraufhin umgehend die Verfolgung auf und fand den BMW kurze Zeit später verlassen am Weinmarkt vor. Im Zuge eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Polizisten den Mann schließlich an der Lorenzkirche stellen.
Im weiteren Verlauf fanden die Beamten Betäubungsmittel in dem BMW auf. Da der 30-jährige zudem augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde überdies bekannt, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und das Auto nicht versichert war. Folglich muss sich der Tatverdächtige nun nebem dem Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs wegen verschiedener Verkehrsdelikte verantworten. Den BMW stellten die Polizisten sicher.
Einige Tage später (27.08.2025) ließ sich der 30-Jährige von einem 52-jährigen Bekannten in dessen VW zur Verkehrspolizei fahren, um persönliche Gegenstände aus dem sichergestellten BMW zu holen. Nachdem die beiden wieder auf dem Rückweg waren, bemerkte eine Streife einen technischen Defekt an dem VW, weshalb die Beamten das Fahrzeug anhielten. Hierbei fiel den Polizisten auf, dass der 52-jährige Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand. Darüber hinaus fanden sie in seinem Auto Betäubungsmittel auf. Der VW-Fahrer muss sich nun ebenfalls entsprechend strafrechtlich verantworten.
Erstellt durch: Christian Seiler
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de
Erreichbarkeiten:
Montag bis Donnerstag
07:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
07:00 bis 15:00 Uhr
Sonntag
11:00 bis 14:00 Uhr
Telefon: +49 (0)911 2112 1030
Außerhalb der Bürozeiten:
Telefon: +49 (0)911 2112 1553
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: