BPOL NRW: Bundespolizei nimmt zwei von Staatsanwaltschaften gesuchte Straftäter über Neujahr fest
Die Bundespolizei hat in den letzten zwei Tagen zwei gesuchte Straftäter am Hauptbahnhof Aachen und am Rastplatz Königsberg auf der A 44 festgenommen.
Beide Straftäter waren zuvor entweder mit dem Zug oder mit dem PKW aus Belgien eingereist.
Ein 28-jähriger Somalier wurde am Neujahrstag in einem Regionalzug aus Belgien am Hauptbahnhof festgenommen.
Er wurde von der Staatsanwaltschaft Lüneburg gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht, da er sich der Strafvollstreckung bislang entzogen hatte.
Hier standen noch Restgeldstrafen von über 700,- Euro wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen Erschleichens von Leistungen aus. Da der Betreffende die Geldstrafen nicht zahlen konnte, muss er jetzt eine 33-tägige Haftstrafe absitzen.
Er wurde auch mit 4 Aufenthaltsermittlungen von 3 Staatsanwaltschaften (Lüneburg, Celle, Osnabrück) wegen weiterer Straftaten gesucht. Hier lagen Tatvorwürfe wie des besonders schweren Falls des Diebstahls, Erschleichens von Leistungen und Gefährdung des Straßenverkehrs vor.
Er wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert.
Bereits einen Tag zuvor hatten die Beamten auf der A 44, auf dem Rastplatz Königsberg einen 39-jährigen Deutschen festgenommen. Dieser wurde von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht. Da er die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2400,- Euro zahlen konnte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Zudem läuft zurzeit ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung bei den Finanzbehörden in Köln. Hier lag eine Aufenthaltsermittlung vor.
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