BPOL NRW: Dortmund Hauptbahnhof: Bundespolizei vollstreckt fünf Haftbefehle
Am 6. Januar kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof. Im Rahmen der Überprüfung wurden insgesamt fünf Haftbefehle bekannt, die anschließend vollstreckt wurden.
Gegen 22:20 Uhr stellten die Einsatzkräfte den deutschen Staatsbürger fest und überprüften seine Personalien. Da der Mann keine Ausweisdokumente mitführte, wurde er zur Dienststelle mitgenommen. Ein Fingerabdruckscan brachte schließlich Gewissheit, die Identität konnte zweifelsfrei festgestellt werden.
Der Abgleich mit den polizeilichen Fahndungssystemen ergab gleich fünf verschiedene Ausschreibungen zur Festnahme. Vier davon waren durch die Staatsanwaltschaft Dortmund veranlasst. Diese resultierten aus zwei Bußgeldverfahren aus dem Jahr 2023 mit drei sowie sieben Tagen Erzwingungshaft sowie aus mehreren Verurteilungen wegen Erschleichens von Leistungen. In einem Fall waren 120 Tagessätze zu je 10,00 Euro, ersatzweise 60 Tage Freiheitsstrafe, und in einem weiteren Fall 50 Tagessätze zu je 10,00 Euro, ersatzweise 50 Tage Freiheitsstrafe, verhängt worden.
Darüber hinaus bestand eine weitere Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Das Amtsgericht Wuppertal hatte den 42-Jährigen im Jahr 2024 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt.
Die Beamten nahmen den Dortmunder fest, eröffneten ihm sämtliche Haftbefehle und brachten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.
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