Hauptbahnhof: Mann bedankt sich mit Hitlergruß

Am späten Donnerstagabend sprach ein Mann eine Streife der Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof an und bat augenscheinlich um Hilfe hinsichtlich seines Reisewegs. Im Anschluss "bedankte" er sich mit einem Hitlergruß. Gegen 22:30 Uhr am 08.01.2026 sprach ein 43-jähriger Pole die Bundespolizisten an den Rolltreppen an und gab schwer verständlich an, Hilfe beim Reiseweg zu benötigen. Mittels App-gestützter Übersetzungsfunktion konnte in Erfahrung gebracht werden, dass er nach Hamburg reisen wolle. Ihm wurde daraufhin auf gleichem Wege mitgeteilt, wann und von welchem Gleis Züge Richtung Hamburg abfahren. Als die Streife sich anschließend verabschiedete und ihren Weg fortsetzen wollte, hob der Mann unvermittelt seinen rechten Arm und zeigte den sogenannten Hitlergruß deutlich in Richtung der Beamten. Die Videoüberwachung des Kieler Bahnhofs zeichnete das Geschehen ebenfalls auf. Des "Dankes" genug wurde der polnische Staatsangehörige nun eingehender kontrolliert. Er wurde mit dem Tatvorwurfs des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen konfrontiert. Zusätzlich ergab eine Fahndungsüberprüfung, dass er durch eine Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Der Mann wurde im Anschluss mit einer Strafanzeige und einem Platzverweis für den Bahnhof aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .