Wohnungseinbrüche am Wochenende – richtig schützen
In der Nacht von Samstag (10. Januar 2026) auf Sonntag (11. Januar 2026) kam es in Lüssow bei Stralsund und in Steinhagen zu zwei Wohnungseinbrüchen.
Im ersten Fall verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus in Lüssow. Im Inneren rissen sie nach ersten Erkenntnissen einen in der Wand verankerten Tresor heraus, in dem sich Bargeld sowie Schmuck und weitere Wertgegenstände befanden. Der vorläufige Gesamtschaden beläuft sich auf eine höhere vierstellige Summe.
Der Kriminaldauerdienst (KDD) kam am Tatort zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.
Ein ähnlicher Einbruch ereignete sich im selben Tatzeitraum in Steinhagen. Auch dort verschafften sich derzeit unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus und entwendeten Bargeld im vierstelligen Euro-Bereich. Der Kriminaldauerdienst sicherte auch hier Spuren am Tatort. In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahl.
Hinweise insbesondere zu auffälligen Fahrzeug- oder Personenbewegungen im Zusammenhang mit den genannten Einbrüchen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Die Polizei nimmt diese Taten erneut zum Anlass, auf kriminalpolizeiliche Prävention hinzuweisen. Bewohner sollten insbesondere darauf achten,
- Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit konsequent zu
verschließen,
- vorhandene mechanische Sicherungen zu nutzen bzw. diese
nachzurüsten,
- auf eine aufmerksame Nachbarschaft zu setzen und
- keine Hinweise auf Abwesenheiten zu geben.Kostenlose und individuelle Beratungen zum Thema Einbruchschutz bietet die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund an. Dort können auch Termine telefonisch unter 03831/245-255 oder per E-Mail unter: kripoberatung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden, um sich umfassend zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen beraten zu lassen.
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Jennifer Sänger
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