260114-4. Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse nach gewerbsmäßigem Betrug in Hamburg-Wandsbek

Tatzeitraum: Mai 2025 bis August 2025; Tatort: Hamburg-Wandsbek Die Polizei Hamburg ermittelt gegen drei Männer und eine Frau, die im Verdacht stehen, unberechtigt mehr als eine Million Euro von Kundenkonten ins Ausland transferiert zu haben. Das Landeskriminalamt für Betrugsdelikte (LKA 1B) führt die Ermittlungen. Aufgrund eines Hinweises einer Bank sowie umfangreicher Ermittlungen der Beamtinnen und Beamten des LKA 1B gerieten drei Männer und eine Frau in den Verdacht, im vergangenen Jahr gewerbsmäßigen Computerbetrug begangen zu haben. Die Tatverdächtigen im Alter von 25 bis 41 Jahren arbeiteten als Mitarbeiter in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek. Durch eine gezielte Durchsuchung von Kundendaten erlangten sie personenbezogene Daten von überwiegend älteren Kundinnen und Kunden. Diese Daten nutzten sie anschließend, um in einem Zeitraum von drei Monaten unberechtigt etwa 1,4 Millionen Euro für sogenannte Briefkastenfirmen, bei denen zwei der Tatverdächtigen Konten eröffnet hatten, ins Ausland zu transferieren. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der mutmaßlichen Betrüger (25/deutsche Staatsangehörigkeit, 29/türkische Staatsangehörigkeit, 34/italienische Staatsangehörigkeit, 41/serbische Staatsangehörigkeit). Die Ermittlerinnen und Ermittler vollstreckten gestern die Beschlüsse in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf. Bei den Wohnungsdurchsuchungen stellten die Polizeikräfte diverse Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Die Männer und die Frau verblieben nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihren Wohnanschriften. Die Ermittlungen des LKA 1B dauern an. Wen. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Polizeipressestelle / PÖA 1 Laura Wentzien Telefon: 040 4286-58888 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de