Frachtschiff nach Wassereinbruch im Fürther Hafen gesichert

Gegen 16:50 Uhr befuhr ein mit Schüttgut beladenes Frachtschiff den Main-Donau-Kanal von Nürnberg kommend in Richtung Bamberg. Aus bislang ungeklärter Ursache schlug das Schiff leck, wodurch Wasser in den Innenraum eindrang. Verständigte Streifen der Polizeiinspektion Fürth stellten ein mutmaßliches Leck im vorderen Bereich des 102 Meter langen Gütermotorschiffs fest. Um die Schadstelle zu lokalisieren, suchten Taucher der Feuerwehr die Schiffshaut von außen ab. Bislang gelang es jedoch nicht das Leck eindeutig zu finden. Der Main-Donau-Kanal war zwischenzeitlich für den Schiffsverkehr gesperrt, konnte aber wieder freigegeben werden. Um das Leck zu orten und die Ursache zu klären, wird das 1806 Tonnen schwere Frachtschiff am Donnerstagmorgen (15.01.2026) gegen 9 Uhr vollständig entladen. Zusätzlich wird ein Gutachter hinzugezogen, um den Schaden zu begutachten. Das Schiff liegt derzeit sicher vertäut im Hafen Fürth. Vorsorglich brachten Einsatzkräfte eine Ölsperre um das Schiff aus. Nach aktuellem Stand geht von dem Frachtschiff keine Gefahr aus. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Erstellt durch: Michael Sebald Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 16:00 Uhr Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Außerhalb der Bürozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: