260115-1. „Mobil. Aber sicher!“ – Bilanz einer hamburgweiten Verkehrskontrolle

Ein weiterer Medieninhalt Zeit: 14.01.2026, 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) führten am Mittwoch Beamtinnen und Beamte der Verkehrsdirektionen (VD 1 bis 4 und 6), der Schutz- und Wasserschutzpolizei sowie Angestellte im Polizeidienst mobile und stationäre Kontrollen mit den Schwerpunkten "Ablenkung" und "Rotlicht" durch. Insbesondere Ablenkung und die damit verbundene Unachtsamkeit führen zu einer erheblichen Erhöhung des Unfallrisikos. Darüber hinaus stellt die Missachtung des Rotlichts weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit verunglückten Personen dar. Im Rahmen der gestrigen Verkehrskontrollen überprüften die rund 320 Einsatzkräfte insgesamt 870 Fahrzeuge und 901 Personen und leiteten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Kraftfahrzeugführende ein: Straftaten - 10 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 2 x Fahren unter dem Einfluss von Drogen/Medikamenten - 6 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz - 1 x Urkundendelikt - 3 x Verdacht einer Steuerstraftat - 10 x sonstige StraftatenOrdnungswidrigkeiten - 97 x Missachtung des Rotlichts - 187 x Nutzung eines Mobiltelefons/elektronischen Geräts - 15 x Fahren unter dem Einfluss von Drogen/Medikamenten - 1 x Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert - 40 x Verstoß gegen die Anschnallpflicht - 201 x Parkverstöße - 4 x Fehler beim Abbiegen/Wenden - 82 x sonstige OrdnungswidrigkeitenDarüber hinaus stellten die Einsatzkräfte insgesamt 67 Mängelmeldungen wegen technischer Mängel aus und untersagten in 28 Fällen die Weiterfahrt. Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Hamburg gibt Acht!" führte die VD 6 im Westfield-Einkaufscenter in der HafenCity zahlreiche Präventions- und Aufklärungsgespräche durch. Interessierte hatten zudem die Möglichkeit, mittels VR-Brillen Präventionsvideos zum Thema "Ablenkung" zu sehen. Im Rahmen der gestrigen Kontrolle kam es zu folgender Besonderheit: Polizistinnen und Polizisten leiteten einen Pkw Mercedes in eine Kontrollstelle an der Rennbahnstraße. Da sich im Verlauf der Kontrolle der Verdacht ergab, dass die 35-jährige Fahrerin das Auto unter dem Einfluss von Methamphetaminen geführt hatte, wurden ihr eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein beschlagnahmt sowie die Weiterfahrt untersagt. Zudem fanden die Einsatzkräfte bei der Frau und in ihrem Pkw rund 104.000 Euro Bargeld auf. Die Beamtinnen und Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein und beschlagnahmten das Bargeld. Die deutsche Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Polizei Hamburg wird auch zukünftig entsprechende Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen weiter zu erhöhen. Zim. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sören Zimbal Telefon: +49 40 4286-56214 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de