Brände von Autohandel und Kindertagesstätte: Kasseler Kripo ermittelt zu Brandursachen
Kassel-Wesertor und -Rothenditmold:
Zu zwei großen Bränden wurden die Feuerwehr und die Polizei am heutigen Donnerstagmorgen in Kassel gerufen. Zunächst war gegen 7:45 Uhr die Meldung über den Brand eines Autohandels in der Straße "Franzgraben" in Kassel eingegangen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Werkstattgebäude bereits im Vollbrand. Der zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers anwesende 70-jährige Gebäudeinhaber erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der mehrstündigen Löscharbeiten, bei denen das einsturzgefährdete Gebäude komplett eingerissen werden musste, waren zeitweise die Sperrungen der Ysenburgstraße und des "Franzgrabens" erforderlich, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen sechsstelligen Betrag. Die Brandursache ist noch unklar. Bislang liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor, so die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden beim Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt.
Der zweite Brand war gegen 11:00 Uhr in einer Kindertagesstätte in der Marburger Straße in Kassel ausgebrochen. Nach Auslösung der Rauchwarnmelder konnten die Angestellten und alle Kinder das Gebäude unverletzt verlassen und kamen in einem benachbarten Kindergarten unter. Trotz der schnellen Löscharbeiten der Feuerwehr ist die Kindertagesstätte nach dem Brand zunächst nicht mehr nutzbar, wobei sich der Schaden nach vorsichtigen Schätzungen auf rund 100.000 Euro beläuft. Die Brandursachenermittler des K 11 haben die Brandstelle am heutigen Nachmittag aufgesucht. Wie sie berichten spricht alles dafür, dass das Feuer durch einen technischen Defekt an zwei Kühlschränken in der Küche entstanden war und sich von dort aus ausgebreitet hatte. Ein fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln ist hingegen nicht erkennbar.
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