BPOL NRW: Notruf, der keiner war: Bundespolizei stellt Tatverdächtige

Am 16. Januar bat die Feuerwehr Dortmund die Bundespolizei um Unterstützung. Eine Frau hatte mehrfach den Notruf 112 gewählt, benötigte jedoch keine Hilfe. Stattdessen suchte sie offenbar die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Missbrauchs von Notrufen. Gegen 3:15 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr Dortmund eine hilfsbedürftige Person im Hauptbahnhof. Ein Rettungswagen war bereits unterwegs. Die alarmierten Bundespolizisten begaben sich umgehend zur angegebenen Örtlichkeit und trafen dort auf eine junge Frau. Die deutsche Staatsangehörige machte durch ihr Verhalten auf sich aufmerksam und gab an, den Notruf bereits mehrfach gewählt zu haben. Tatsächlich benötigte sie jedoch keine Hilfe. Die Frau stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Auch die eingesetzten Rettungskräfte stellten keinen medizinischen Notfall fest. Statt die Unterstützung der Einsatzkräfte anzunehmen, machte sich die 20-Jährige über die Situation sowie die eingesetzten Kräfte lustig. Eine Mitnahme in ein Krankenhaus lehnte die in Mülheim an der Ruhr wohnhafte Frau ab. Bei einer anschließenden Durchsuchung nach Ausweispapieren fanden die Polizisten ein Tierabwehrspray und stellten dieses sicher. Nachdem die Identität der Beschuldigten zweifelsfrei festgestellt worden war und sie sich nach erfolgter Belehrung nicht äußerte, entließen die Bundespolizisten sie. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1010 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.