89-Jähriger durch falsche Handwerker betrogen – 2601046
Am Donnerstagmittag, 15. Januar 2026, stahlen in Ratingen eine falsche Handwerkerin und ein falscher Handwerker aus der Wohnung eines 89-Jährigen eine Schmuckkassette. Die Polizei ermittelt und möchte den aktuellen Vorfall nutzen, um vor den unterschiedlichen Maschen der Betrügerinnen und Betrüger zu warnen.
Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:
Gegen 12:30 Uhr klingelte es an der Wohnungstür des 89-Jährigen im Stadtteil Ratingen-West. Ein Mann und eine Frau gaben vor, bei einer Klimafirma zu arbeiten und baten darum, die Wohnung zu überprüfen. Nachdem der Senior das Duo reingelassen hatte, kontrollierten dieses angeblich die Wandkälte und entfernte sich nach wenigen Minuten wieder.
Erst später fiel dem Ratinger auf, dass eine Schmuckkassette mit diversem Goldschmuck mit einem geschätzten Wert von 2.000 Euro gestohlen worden war. Er alarmierte folgerichtig die Polizei, die die flüchtige Betrügerin und den Betrüger trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr antreffen konnte.
Der Mann kann folgendermaßen beschrieben werden:
- circa 30 bis 40 Jahre alt
- circa 1,85 bis 1,90 Meter groß
- schlanke Figur
- kurze dunkle Haare
- bekleidet mit einem schwarzen Mantel, der bis zu den Knien
reichtDie Frau kann folgendermaßen beschrieben werden:
- circa 30 bis 40 Jahre alt
- circa 1,65 Meter bis 1,75 groß
- normale Statur
- offene schulterlange, dunkelblonde HaareDie Polizistinnen und Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung.
Die Polizei warnt:
Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Handwerkerinnen und Handwerker sowie Mitarbeitende der Stadtwerke oder von Telefon- oder Internetanbietern kündigen sich in der Regel vor ihrem Besuch an und stehen nicht einfach vor Ihrer Haustür. Verlangen Sie immer einen Dienstausweis - doch Vorsicht: Auch der kann gefälscht sein! Melden Sie sich im Zweifel bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten oder rufen Sie die Polizei, wenn Ihnen jemand verdächtig vorkommt.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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