Schockanruf: 88-Jährige um Schmuck und Bargeld betrogen – 2601044

Am Donnerstagabend, 15. Januar 2026, wurde eine 88-Jährige in Ratingen mit der Masche des Schockanrufes betrogen. Unbekannte erbeuteten Schmuck und Bargeld im Wert einer fünfstelligen Summe. Die Polizei warnt erneut vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen der Täterinnen und Täter. Das war nach aktuellen Erkenntnissen passiert: Gegen 18 Uhr wurde die 88-Jährige von einem Mann angerufen, der angab, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht habe, bei dem eine Person verstorben sei. Da nur eine Kautionszahlung die sofortige Inhaftierung der Tochter vermeiden könne, bot er an, Geld und Wertgegenstände entgegenzunehmen. Die Seniorin stimmte dem Vorschlag zu und übergab gegen 22 Uhr in einem Wohngebiet im Stadtteil Eggerscheidt Goldschmuck und Bargeld an eine unbekannte Abholerin. Die circa 45 bis 50 Jahre alte Abholerin kann lediglich als circa 1,60 Meter bis 1,70 Meter groß und mit einem europäischen oder osteuropäischen Erscheinungsbild beschrieben werden. Sie soll zudem eine Kopfbedeckung getragen haben. Die Polizei stellt klar: Es werden keine sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert oder angenommen, um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie auch niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen, oder Bargeld oder andere Wertgegenstände in vermeintlich "amtliche Verwahrung" nehmen oder prüfen. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an! Fragen bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann Polizeipressestelle Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 982-1010 Telefax: 02104 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: Wir haben jetzt auch einen eigenen WhatsApp-Kanal! Hier informieren wir über wichtige und interessante Polizeimeldungen: