Polizei warnt vor Schockanrufen falscher Polizisten
Aktuell kommt es in ganz Vorpommern vermehrt zu Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Bei diesen sogenannten Schockanrufen wird den Betroffenen mitgeteilt, dass ein Familienmitglied angeblich einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei.
Anschließend fragen die Betrüger, wie viel Bargeld und welche Wertgegenstände sich im Haushalt befinden. Sie geben vor, dass eine Strafe für das Familienmitglied vermieden werden könne, wenn das Geld oder die Wertsachen einem angeblichen Polizeibeamten übergeben würden, der vorbeikomme.
Der Polizei ist bekannt, dass die Täter dabei äußerst perfide vorgehen und die Informationen sehr emotional und glaubhaft vermitteln.
Die Polizei appelliert daher:
Versuchen Sie, das angeblich betroffene Familienmitglied selbst zu kontaktieren.
Seien Sie skeptisch!
Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten preis und machen Sie keine Angaben zu Bargeldbeständen oder Wertgegenständen.
Die Polizei wird Sie niemals anrufen und Geldforderungen an Sie richten!
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder in Gespräche verwickeln.
Beenden Sie das Telefonat, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.
Wenden Sie sich im Zweifel jederzeit an die Polizei unter der Rufnummer 110.
Rückfragen bitte an:
Für Medienvertreter:
Ben Tuschy
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03971 251-3040
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de