Gefährliche Körperverletzung nach Bedrohung

Am Abend des 17. Januar 2026 erhielt die Bundespolizeiinspektion Rostock Kenntnis von einer gefährlichen Körperverletzung am Haltepunkt Holbeinplatz. Vorausgegangen war eine Bedrohung eines 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen gegen einen afghanischen 17-jährigen Jugendlichen. Dieser hielt sich mit seiner Freundin am Haltepunkt auf. Der 35-Jährige suchte zunächst Kontakt zu dem Paar und versuchte hierbei die ebenfalls minderjährige Frau mehrfach zu berühren. Als ihr Partner dies unterband, bedrohte der Mann den Jugendlichen ausländerfeindlich. In Folge dessen trat dieser dem 35-Jährigen mit dem Schuh ins Gesicht, sodass dieser ins angrenzende Gleisbett stürzte. Die eingesetzten Polizisten trennten die Personen und stellten bei dem Erwachsenen einen Atemalkoholwert von 1,62 Promille fest. Der Jugendliche stand nicht unter dem Einfluss von Alkohol. Sie verständigten die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Personen und verbrachten diese anschließend zur Wohnanschrift. Gegen den 35-jährigen Mann leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Bedrohung ein. Der 17-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1b 18057 Rostock Silvana Bone-Winkel Telefon: 0381 / 2083 - 1006 E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .