Bundespolizeidirektion München: Businsasse mit mehreren Haftbefehlen gesucht / Bundespolizei nimmt Rumänen bei Grenzkontrollen fest

Die Bundespolizei hat am Sonntag (18. Januar) an der A93 nahe Kiefersfelden einen jungen Mann festgenommen. Der 19-Jährige wurde von der Justiz gesucht, nachdem er einen Diebstahl begangen hatte. Außerdem soll er eine andere Person körperlich misshandelt und an dieser sexuelle Gewalt vorgenommen haben. Von Italien aus war der rumänische Staatsangehörige als Fahrgast eines Reisebusses in Richtung Frankfurt am Main unterwegs. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Kontrollbeamten fest, dass das Amtsgericht in Remscheid (Nordrhein-Westfalen) gleich mehrere Haftbefehle gegen ihn erlassen hatte. So musste er zwei Wochen Arrest verbüßen, nachdem er die wegen Diebstahls verhängten 80 Sozialstunden nicht geleistet hatte. Weitere vier Wochen Arrest wurden fällig, da er weder den gerichtlich geforderten Kontakt zur Jugendberufsagentur aufnahm noch die angeordneten Drogenuntersuchungen vornehmen ließ. Der Rumäne wird darüber hinaus beschuldigt, eine Person mit einem gefährlichen Werkzeug körperlich misshandelt und gewaltsam sexuelle Handlungen an dieser vorgenommen zu haben. Da Fluchtgefahr besteht, erließ das Remscheider Amtsgericht bereits im vergangenen Jahr einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Die Bundespolizisten brachten den Verhafteten auf richterliche Anordnung hin in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .