Sattelzug durchbricht Schutzplanke: Autofahrer verursacht möglicherweise einen schweren Verkehrsunfall und flüchtet

Lfd. Nr.: 0059 Am 20. Januar gegen 15 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel kurz hinter dem Rastplatz Röllingser Graben. Eine Sattelzugmaschine und ein Klein-Lkw (3,5 t) kollidierten mit der Mittelschutzplanke und kippten auf die Seite. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Ein schwarzer BMW, der mutmaßliche Unfallverursacher, entfernte sich vom Unfallort. Am Folgetag erschien ein Mann mit einem BMW bei der Polizeiwache in Kamen. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 63-jährige Fahrer aus Italien mit seiner Sattelzugmaschine auf dem rechten der beiden Fahrstreifen. Zeitgleich überholte der Fahrer eines BMW den Sattelzug und scherte unmittelbar vor diesem ein, sodass der 63-Jährige auf den linken Fahrstreifen ausweichen musste. Er überholte den BMW und wechselte zurück auf den rechten Fahrstreifen. Dies nahm der BMW-Fahrer zum Anlass, den Sattelzug erneut zu überholen und nochmals unmittelbar vor diesem einzuscheren. Der 63-Jährige versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Durch das Ausweichmanöver verlor der Italiener die Kontrolle über den Lkw und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls kippte dieser auf die Seite und durchbrach diese teilweise. Ein 55-jähriger Fahrer eines 3,5-t-Klein-Lkw aus Ungarn versuchte dem verunfallten Lkw auszuweichen, verlor dabei ebenfalls die Kontrolle und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Auch dieser Lkw kippte auf die Seite. Der 63-jährige Italiener blieb unverletzt. Der 55-jährige Ungar und seine Mitfahrerin wurden leicht verletzt. Der BMW-Fahrer flüchtete von der Unfallstelle. Am Folgetag erschien ein Mann mit einem schwarzen BMW auf der Polizeiwache in Kamen und gab an, an dem Verkehrsunfall beteiligt gewesen zu sein. Ob er zum Unfallzeitpunkt der Fahrer war, der Lkw durch das Einscheren genötigt wurde und es infolgedessen zum Unfall kam, ist jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Bartosch Waldowski Telefon: 0231/132-1023 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de