Verfolgungsfahrt durch die nördliche Innenstadt – 39-Jähriger ohne Führerschein und unter Rauschmitteleinfluss flüchtet vor der Polizei
Lfd. Nr.: 0072
Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes der Präsenzkonzeption Fokus kam es am Donnerstagnachmittag (22. Januar) zu einer Verfolgungsfahrt. Ein 39-jähriger Autofahrer versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Gegen 16:27 Uhr beabsichtigten Einsatzkräfte einen Volvo auf der Mallinckrodtstraße anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer, ein 39-jähriger Dortmunder, missachtete jedoch die Anhaltesignale der Beamten. Statt anzuhalten, beschleunigte er sein Fahrzeug und flüchtete über die Schleswiger Straße und die Nordstraße in Richtung Krimstraße.
An der Kreuzung Krimstraße zeigte die Ampel Rot für seine Richtung. Der Flüchtige fuhr rücksichtslos links an den wartenden Fahrzeugen vorbei durch den Gegenverkehr. Er passierte die Kreuzung mit voller Geschwindigkeit. Nur schnelle Reaktionen und Bremsmanöver der anderen Verkehrsteilnehmer verhindernten eine Kollision.Ein nahezu identisches Fahrverhalten legte der Mann an der Kreuzung Heiligegartenstraße / Nordstraße an den Tag: Erneut umfuhr er wartende Fahrzeuge über die Gegenfahrbahn und missachtete die rote Ampel in Fahrtrichtung Norden.
Die Flucht endete schließlich in der Heroldstraße. Dort brachte der 39-Jährige den Volvo zum Stehen und versuchte, seine Flucht fußläufig fortzusetzen. Die verfolgenden Beamten konnten ihn jedoch nach kurzer Distanz stellen und vorläufig festnehmen. Im Fahrzeug befand sich zudem eine 26-jährige Frau aus Lünen als Beifahrerin.
Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise auf den Konsum von Alkohol und Betäubungsmitteln. Dem Dortmunder wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Die Polizei hat unter anderem Strafverfahren wegen: Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Rauschmitteln und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Trotz diverser Gefahrensituationen, insbesondere gegenüber Fußgängern während der gesamten Verfolgung, wurde nach aktuellem Kenntnisstand glücklicherweise niemand verletzt. Da die besonderen Voraussetzung für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der Dortmunder nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
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Luca Blüthgen
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