DEIG-Einsatz gegen akut eigengefährdete Frau
Gestern Vormittag machten Polizeikräfte in Moabit von ihrem Distanzelektroimpulsgerät gegen eine eigengefährdete Frau Gebrauch. Gegen 11:30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei in den Hilda-Geiringer-Weg. Dort soll die 30-Jährige versucht haben, sich mit einem Messer an ihren Pulsadern am Handgelenk zu verletzen. Mit Eintreffen der Kräfte wies sie bereits eine blutende Schnittwunde am Handgelenk auf, hielt dann das Messer an ihre Kehle und machte Äußerungen, die auf eine suizidiale Absicht hindeuteten. Den Einsatzkräften gelang es nachfolgend verbal auf die Frau einzuwirken und sie dazu zu bewegen, das Messer von ihrer Kehle herunter auf Hüfthöhe zu nehmen. Wegen des weiterhin bestehenden hohen Risikos der akuten Eigengefährdung durch das Messer in der Hand der Frau, setzten die Einsatzkräfte ihr Distanzelektroimpulsgerät ein, in dessen Folge sie zu Boden ging. Ein Rettungssanitäter einer Einsatzhundertschaft übernahm die medizinische Erstversorgung der
30-Jährigen. Sie kam im Anschluss in das Krankenhaus, in dem sie sich bereits aufgrund ihres auffälligen Verhaltens in einer psychiatrischen Fachstation in Behandlung befand. Am Einsatzort stellten Einsatzkräfte das Messer sicher.
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