LWSPA Schiffsunfall im Seehafen Rostock-Schlepper kollidiert mit Pier
Am Dienstag, den 27.01.2026, kam es im Überseehafen Rostock gegen 08:00 Uhr zu einem Seeschiffsunfall in einem Hafenbecken. Ein Schlepper (deutsche Flagge) kollidierte aus abschließend noch nicht geklärten Gründen mit einer Pier des Hafenbeckens und mit einem dort befindlichen 24-Meter-Arbeitsponton. Das Arbeitsponton wurde dabei losgerissen und trieb im betroffenen Hafenbecken.
Durch den Anprall entstanden Beschädigungen an der Pier sowie am Arbeitsponton. Im Rahmen des Unfallgeschehens wurde eine männliche Person leicht an der Hand verletzt. Am Schlepper selbst entstanden augenscheinlich keine Beschädigungen. Betriebsstoffe sind nicht ausgetreten.
Die WSPI Rostock nahm eine Schiffsunfallanzeige und eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Der verursachende Schiffsführer wurde einem Atemalkoholtest unterzogen. Er war nicht alkoholisiert. Die Schiffsunfallermittlungen dauern an. Eine erste Schätzung zum Sachschaden ergab eine Summe von ca. 100.000 Euro.
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