Bundespolizeidirektion München: Durchreise wird mehrfach gesuchtem Mann zum Verhängnis / Flüchtiger soll zahlreiche Straftaten begangen haben – Bundespolizei fasst untergetauchten Beschuldigten

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag (2. Februar) an der A93 nahe Kiefersfelden einen gesuchten 29-Jährigen gefasst, dem vorgeworfen wird, zahlreiche Straftaten begangen zu haben. Der deutsche Staatsangehörige war Insasse eines in der Slowakei zugelassenen Reisebusses, der regelmäßig zwischen Frankreich und Ungarn verkehrt. Bei der Einreisekontrolle konnte sich der Mann mit seinem deutschen Reisepass ausweisen. Eigenen Angaben zufolge wollte er von Frankreich kommend lediglich durch die Bundesrepublik durchreisen, um im osteuropäischen Ausland eine Unterkunft zu suchen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass es sich bei dem Deutschen um einen von der Berliner Justiz gesuchten dringend Tatverdächtigen handelt. Laut Haftbefehl des Amtsgerichts Tiergarten soll er versucht haben, sich mittels gewerbsmäßigen Computerbetrugs illegal zu bereichern. Außerdem soll er andere Personen körperlich misshandelt und deren Gesundheit geschädigt haben. Er wird ferner der Bedrohung, der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung, der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs sowie der Beleidigung beschuldigt. Außerdem liegen gegen den mehrfach vorbestraften gebürtigen Brandenburger beim Berliner Amtsgericht insgesamt acht Anklagen, insbesondere wegen Ladendiebstahls, vor. Darüber hinaus sind derzeit die Staatsanwaltschaften in Potsdam und Hannover aufgrund laufender Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz, Leistungserschleichung, Diebstahls und Sachbeschädigung am Aufenthaltsort des Deutschen interessiert. Zuletzt war der polizeibekannte Mann in Niedersachsen gemeldet, dann aber nach unbekannt verzogen. Offenkundig wollte er untertauchen, um sich der anstehenden Strafverfolgung zu entziehen. Diesem Vorhaben machten die Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze einen Strich durch die Rechnung. Die Beamten beendeten die Busreise des Flüchtigen und nahmen ihn zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim mit. Von dort aus wurde er am Montagvormittag auf richterliche Anordnung hin ins Gefängnis nach Traunstein gebracht, wo er angesichts der folgenden Strafverfahren auf die nächsten Schritte zu warten hat. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .