Verkehrsunfall A7 – Sattelzug fährt auf Stauende auf – glücklicherweise niemand verletzt

Auf der A7 kam es unweit des Beginns des dreispurigen Bereichs, nach der Rastanlage Uttrichshausen Ost, in Fahrtrichtung Bad Brückenau, gegen 13:35 Uhr, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem LKW mit Anhänger. Zunächst befuhren die beiden LKW-Gespanne unmittelbar nacheinander den rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn. Aufgrund eines baustellenbedingten (Bad Brückenau) Rückstaus musste der 61-jährige Fahrzeugführer aus Meuselwitz des vorausfahrenden Sattelzugs bremsen. Dies erkannte der 62-jährige Fahrzeugführer aus Wartenberg des nachfolgenden Sattelzugs zu spät und leitete eine Notbremsung und ein Ausweichmanöver nach links auf den mittleren Fahrstreifen ein. Dies hat jedoch nicht mehr ausgereicht, sodass die Fahrzeugkabine des auffahrenden Sattelzugs mit ihrer Beifahrerseite, mit der hinteren Ecke des Anhängers der Fahrerseite des vorausfahrenden LKW-Gespanns, kollidierte. Wie durch ein Wunder blieben, laut eigenen Angaben, beide Fahrzeugführer unverletzt. Durch die Wucht der Kollision wurde der Kraftstofftank auf der Beifahrerseite des unfallverursachenden Sattelzugs aufgerissen, sodass die ca. 350 Ltr. Dieselkraftstoff und weitere Betriebsstoffe ausgetreten und teilweise in die angrenzende Grünbankette geflossen sind. 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kalbach und Uttrichshausen haben, nach Möglichkeiten, die ausgetreten Betriebsstoffe gebunden und aufgenommen. Zur weiteren Beurteilung der Kontamination des Erdreiches wurden Mitarbeiter der "Unteren Wasserbehörde" alarmiert und hinzugezogen. Hier wurde sodann die Entscheidung getroffen, dass nach dem Abschleppvorgang der beiden LKW-Gespanne, zunächst der 1. und der mittlere Fahrstreifen durch eine sog. "Ölhexe" gereinigt werden. Anschließend wird beabsichtigt, die Sperrung des 1. Fahrstreifens bis zum 05.02.2025 zu erhalten, um eine umweltgerechte Reinigung des Standstreifens und des 1. Fahrstreifens durch ein Fachunternehmen vornehmen zu lassen. Zudem soll zeitgleich das durch Betriebsstoffe kontaminierte Erdreich abgetragen werden. Die entsprechenden Absperrmaßnahmen wurden und werden durch die Autobahnmeisterei Fulda eingerichtet. Voraussichtlich werden die Arbeiten bis in den Nachmittag des Donnerstages, den 05.02.2026 andauern. An den beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 150.000 EUR. Der Verkehr wurde durchgehend über den 3. Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gefertigt: Link, POK (Polizeiautobahnstation Petersberg) Kontakt: Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber) Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0 X: