Unerlaubte Einreise: Bundespolizei vollzieht Abschiebung nach Marokko
Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten am Mittwoch, den 4. Februar 2026, im Überseehafen Rostock einen Reisebus auf der Route von Frankreich nach Norwegen. Dabei stellten sie einen 36-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen fest, der sich mit einem gültigen Reisepass und einem abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel auswies.
Die Überprüfung der Person ergab eine Ausschreibung der französischen Behörden im Schengener Informationssystem (SIS) sowie eine nationale Fahndung der Staatsanwaltschaft Deggendorf.
Der Mann reiste aus Frankreich ein und beabsichtigte, über Kopenhagen nach Oslo weiterzufahren. Da er jedoch ohne gültigen Aufenthaltstitel unterwegs war, beendeten die Einsatzkräfte seine Reise in Rostock.
Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Zudem initiierten die Beamten die Rückführung des Mannes in sein Heimatland. Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, führte die Bundespolizei die Abschiebung des 36-jährigen Marokkaners auf dem Luftweg über den Flughafen Frankfurt am Main durch.
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