Jugendliche mit Schreckschusswaffe bedroht

Zwei 16-Jährige schauten sich am Donnerstag (5. Februar, 22:40 Uhr) einen geparkten Hyundai an, der auf dem Gehweg an der Wörthstraße geparkt war. Der Fahrzeughalter, ein 23 Jahre alter Duisburger, sei daraufhin auf die Beiden zugegangen und habe eine schwarze Pistole auf die Jungen gerichtet. Dabei habe er diese aufgefordert, sich von seinem Fahrzeug zu entfernen. Die beiden Jugendlichen kamen sofort der Aufforderung nach und betätigten anschließend den Notruf (110). Da sie das Kennzeichen des Hyundai der Polizei mitteilten, konnte nach einer sofort eingeleiteten Fahndung der geflüchtete 23-Jährige mit seinem Fahrzeug angehalten werden. Bei ihm wurde eine ungeladene Schreckschusspistole gefunden und sichergestellt. Während die beiden Jugendlichen in die Obhut der Eltern übergeben wurden, muss der Fahrzeughalter sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Die Polizei warnt eindringlich vor dem leichtfertigen Umgang mit und dem Vorzeigen von Waffen aller Art; das gilt auch für Schreckschusswaffen, die den Anschein erwecken können, scharfe Schusswaffen zu sein. Die Polizei nimmt Hinweise auf derartige Vorfälle ernst und handelt zur Abwehr von Gefahren für andere und sich selbst so, als sei die Waffe echt. Das kann von der Kontrolle mit gezogener Dienstwaffe bis hin zum Einsatz von Spezialeinheiten reichen. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Duisburg - Pressestelle - Polizei Duisburg Telefon: 0203 280 -1041, -1045, -1046, -1047 Fax: 0203 280 1049 E-Mail: pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg Telefon: 0203 2800