Bundespolizeidirektion München: Schläge nach Appell / Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Am frühen Sonntagmorgen (8. Februar) ist es am Bahnhof in Rosenheim zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei sollen drei Männer auf einen 38-Jährigen eingeschlagen haben, nachdem dieser die drei aufgefordert hatte, ihre Unterhaltung gemäßigter fortzuführen. Gegen das Trio wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. In der Bahnhofshalle fanden die wegen einer Schlägerei alarmierten Kräfte der Bundespolizei zunächst zwei in eine Rangelei verwickelte Personen auf dem Boden vor. Den Beamten gelang es, die beiden voneinander zu trennen. Zeugen schilderten, dass ursprünglich drei Männer auf das offenkundige Opfer eingeschlagen hätten. Dem sei ein Streit vorausgegangen. Dieser habe begonnen, nachdem der deutsche Staatsangehörige an die drei appelliert hätte, ihre Unterhaltung in der Bahnhofshalle weniger laut zu führen. Durch die Schläge erlitt der Geschädigte mehrere Platzwunden im Gesicht. Eine weitergehende Versorgung der Wunden durch Sanitäter oder Arzt wollte er nicht in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt aufgrund der Personenbeschreibungen konnte der eine der beiden flüchtigen Verdächtigen von Streifen der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs und der andere im angrenzenden Stadtgebiet gefasst werden. Ursprünglich stammen die drei mutmaßlichen Täter, 35, 31 und 28 Jahre alt, aus dem Jemen, Eritrea und Sierra Leone. Die Afrikaner waren in der Vergangenheit in Deutschland ausländerbehördlich registriert worden. Ein jeweils durchgeführter Alkoholtest ergab bei jedem einen Wert zwischen rund einem und knapp zwei Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen. Sie müssen mit einem Strafverfahren rechnen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .