Drogen, Teleskopschlagstock und Bargeld: Polizei nimmt 26-Jährigen nach Fluchtversuch vor einer Verkehrskontrolle in Lünen fest

Am 7. Februar gegen 22:40 Uhr meldete ein Zeuge einen Audi, der auf der Walter-Kohlmann-Straße in Lünen Schlangenlinien fuhr und deutlich zu schnell war. Der Fahrer bog mit seinem Audi auf die B236n in Richtung Schwerte ab. Eine Streifenwagenbesatzung gab dem Fahrer Anhaltezeichen, doch er versuchte zu flüchten. Dank der genauen Standortangabe des Mitteilers konnten Polizeibeamte den Audifahrer kurz hinter der Anschlussstelle Derne auf der B 236 n antreffen. Der Streifenwagen setzte sich vor das Fahrzeug und gab dem Fahrer das Signal, diesem zu folgen. Doch der Fahrer beschleunigte und wechselte im Autobahnkreuz Dortmund-Mitte auf die B1 und anschließend im Autobahnkreuz Dortmund-Unna auf die A1 in Richtung Köln. An der Anschlussstelle Schwerte verließ er die Autobahn. Mit Unterstützungskräften konnten die Beamten den 26-jährigen Dortmunder in der Hörder Straße anhalten und festnehmen. Während seiner Flucht überschritt der Mann mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit und missachtete mehrere rote Ampeln. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es glücklicherweise nicht. Der Grund für seine Flucht war schnell geklärt. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen, war der 26-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Cannabis. In dem Auto fanden die Beamten mehrere Lachgasflaschen und einen Teleskopschlagstock. Woher er den niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag hatte konnte der Mann nicht nachvollziehbar erklären. Die Beamten stellten das Bargeld, den Teleskopschlagstock und das Fahrzeug sicher. Der 26-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Da die besonderen Gründe für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen von der Polizeiwache entlassen. Gegen den Mann fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Herkunft des Bargeldes ist jetzt Gegenstand weiterer Ermittlungen. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Bartosch Waldowski Telefon: 0231/132-1023 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de